State of Mind im Test – Dystopie ohne Biss

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Publisher und Entwickler Daedalic Entertainment prognostiziert in seinem neusten Adventure “State of Mind” eine düstere Zukunft, in welcher die Menschheit keine Privatsphäre mehr zu kennen scheint. Die wenigen, die sich dagegen wehren völlig Gläsern für ihre Umwelt zu sein, werden systematisch von der Gesellschaft ausgeschlossen und angefeindet. Für die Story hat man sich die Hilfe von Thriller-Autor Martin Ganteföhr gesichert und behandelt Themen wie Umweltverschmutzung, Technologisierung, Überwachung durch den Staat, Unsterblichkeit und vielen mehr. Der Titel soll euch zum Nachdenken und einem möglichen Umdenken bewegen. Was wir von dem neusten Streich der Adventure Genies aus Hamburg halten, lest ihr in unserem Test.

Titel: State of Mind / Genre: Adventure / Publisher: Daedalic Entertainment / Systeme: PC, Playstation 4, Xbox One, Switch / Release: 16.08.2018

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https://youtu.be/jkdUVQfR-hI

Im Berlin des Jahres 2048 regieren die mächtigen Konzerne und haben schon längst den gläsernen Bürger geschaffen. Richard Nolan lebt mit seiner Frau Tracy und seinem Sohn James in dieser Welt am Abgrund, in welcher Ressourcenknappheit, diverse Krankheiten, ausufernde Kriminalität und Krieg auf der Tagesordnung stehen. Nach einem folgenschweren Verkehrsunfall ändert sich Richards Leben auf einen Schlag. Er erwacht in einem Krankenhaus und stellt fest, dass ihm jegliche Erinnerung an die vergangenen Tage fehlt, darüber hinaus scheint er körperlich bei bester Gesundheit zu sein. Zu Hause angekommen muss er zu allem Übel auch noch feststellen, dass von seiner Familie jede Spur fehlt, dafür steht ein neuer Haushaltsroboter namens Simon in seiner Wohnung, den Tracy angeblichen gekauft haben soll. Richard missfällt das alles sehr, denn er steht der Idee des gläsernen Bürgers und den Robotern sehr kritisch gegenüber. Deshalb straft Richard den Roboter mit Verachtung, lässt ihn links liegen und stürzt sich auf jeden Hinweis auf den Verbleib seiner Familie, zudem versucht er auch seine fehlenden Erinnerungen wieder zu finden.

An einem andern Ort erwacht Adam Newman aus einem schrecklichen Alptraum. Er wird geplagt von bruchstückhaften Erinnerungen an einen Verkehrsunfall, welcher ihm Wiederfahren sein soll. Dabei bleibt es nicht die einzige Gemeinsamkeit, die er sich mit Richard Nolan teilt, kann das Zufall sein? Auch Adam hat einen Sohn und eine Frau, doch anders als Richard lebt Adam glücklich mit seiner Familie in City 5. Zudem wirkt Adams Welt, wie ein kompletter Gegensatz zu der tristen, brutalen und dreckigen Welt, in der Richard lebt. Was hat es mit City 5 auf sich?

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