State of Mind im Test – Dystopie ohne Biss

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State of Mind – Das hat uns gefallen

Die größte Stärke von “State of Mind” ist definitiv seine Geschichte, auf welche sich die Entwickler vollkommen eingeschossen haben. Denn der Thriller wirft auch viele philosophische Fragen auf und regt zum Nachdenken an. In einer Stelle im Spiel erfahren wir, dass Adams Sohn öfter Gespräche mit seinem verstorbenen Großvater hält, dank eines Programms auf seinem Rechner und an anderer Stelle fragen sich Roboter, ob sie fähig sind eigene Gedanken zu fassen und nicht alles teil eines Codes in ihrem Programm ist. Deshalb wurden spielerische Elemente zurückgeschraubt und man liefert euch eine Story getriebenes Spielerlebnis, ähnlich der Telltale Games Abenteuern. So steuert ihr abwechselnd Richard Nolan und Adam Newman durch ihre unterschiedlichen Städte und treibt die Geschichte voran, indem ihr einfach nur mit Personen redet, kurze Mini-Spiele absolviert, simple Rätsel löst oder einfach nur mit allen Objekten in der Umgebung interagiert. Dabei werden euch alle Interaktionsmöglichkeiten sofort unübersehbar durch einen grünem Pfeil aufgezeigt.

Da es zu keinem Zeitpunkt Herausfordernd wird, kann man sich Voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren und wird keine Schwierigkeiten haben es durchzuspielen. Dennoch kann hier die Spielzeit je nach Spielweise variieren, so werdet ihr zwischen 8 und 10 Spielstunden mit dem Titel beschäftigt sein. Wer beide Enden sehen und alle Trophäen freispielen möchte, der wird hier um einen zweiten Spieldurchgang nicht drumherum kommen, was die Spielzeit dementsprechend nach oben korrigiert.

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