Rainbow Six: Siege – Die Ruhe vor dem Sturm (Test)

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Rainbow Six: Siege – Das hat uns gefallen

In der Einleitung hatten wir den wohl größten Pluspunkt ja schon angeschrieben. Die Atmosphäre des Spiels. Besonders der Sound, welcher als wichtiges Gameplayelement dient, sorgt nicht nur für Anspannung, sondern auch für eine überlebenswichtige Informationsquelle.
Allein das Klacken einer Waffe hinter der nächsten Ecke zu hören kann schon über Leben oder Tod entscheiden.

Unterstützt wird die während der Matches aufgebaute Spannung noch dadurch, dass es kein Respawn gibt. Es ist zwar möglich von Kameraden wieder aufgehoben zu werden, wenn man verletzt und blutend am Boden liegt, ist man jedoch erstmal tot, so sind die Teamkollegen bis zum Ende der Runde auf sich gestellt, es ist also Vorsicht und Umsicht geboten!

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TAKTIK wird in Rainbow Six: Siege so groß geschrieben, dass wir dafür Capslock nutzen mussten. Und das ist nicht nur ein dummer (und zugegen sehr flacher) Spruch. Ubisoft hat uns einen taktisch anspruchsvollen Multiplayer versprochen und hat seine versprechen auch gehalten. Neben den sehr wichtigen Absprachen mit Teammitgliedern, welche entscheidend für den Erfolg sind, sowie dem richtigen Einsatz der verschiedenen Tools, bieten auch die Karten an sich vielseitige taktische Möglichkeiten mit sich. Durch das Zerstören von dünnen Wänden können z.B. neue Wege geschaffen werden um dem Gegner in den Rücken zu fallen. Reicht das noch nicht aus, sprengt man sich einfach ein Guckloch in dickere Wände und überrascht den Gegner auf diese Weise.
Trotzdem bleibt das wichtigste Taktikelement natürlich die Absprache, nichts ist effektiver als den Gegner mit synchron gezündeten Sprengsätzen, gefolgt von Flashbangs und Gewehrfeuer zu überraschen – um nur eine Möglichkeit zu nennen.

Alles in allem wirkt Rainbow Six: Siege durchaus glaubwürdig. Sei es die Zerstörung der Objekte und die dadurch entstehenden Staubwolken, die die Sicht behindert, oder aber die durchaus gelungenen Waffen, welche sowohl durch ihren Klang, als auch das Trefferfeedback überzeugen. Wir hatten im Test, nachdem wir die Story ausgeblendet hatten, stets das Gefühl Teil einer Sepzialeinheit zu sein und in unseren Möglichkeiten in realistischem Rahmen uneingeschränkt handeln zu können. Dieses Gefühl wurde maximal durch Kleinigkeiten gestört. Z.B. wenn es mal nicht möglich war die Straßenlampen aus zu schießen, wir aber problemlos den Gegner durch eine dünne Wand hindurch treffen konnten.

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4 thoughts on “Rainbow Six: Siege – Die Ruhe vor dem Sturm (Test)

  1. Ja das Problem ist halt ich mag keine Multiplayer Shooter aber ich mochte R6 und es gibt leider Garnichts vergleichbares mehr. Kein AAA game ,kein B-tier game nicht mal was im Indie bereich ist ähnlich. :(
    Deswegen habe ich ja ein bisschen gehofft das es wenigstens ein Halbweg klassischen Singel Player Modus gibt.

    Was wurde nur aus den ganzen Taktik Shootern

    R6 – Multiplayer Only
    Ghost Recon – COD Clon
    SWAT – Tod
    Hiden And Dangerous – Tod
    Operation Flashpoint – ??? keine Ahnung was seit Dragon Rising nun damit ist.

    Warum kann man nicht mal wieder ein Klassischen Taktik Shooter bringen ohne den Fokus auf Online Multiplayer oder anderes gedönns .

  2. Es ist wirklich ein sehr gutes Spiel geworden, hatte trotz der Mängel, die du ja selber nochmal erwähnt hast, sehr viel Spaß damit. Allerdings steht der Name halt leider nur zu Marketingzwecken drauf, hätten sie es unter einem eigenen Namen veröffentlicht, wäre das sicherlich nicht nur sinnvoll gewesen, sondern auch besser bei den Fans der eigentlichen Reihe angekommen ^^

    Aber ich habe das Spiel nun mehrere Runden Solo, sowie mit nem befreundeten Clan gespielt und wie gesagt, hat man den Namen erstmal ausgeblendet, kann man damit unheimlich viel Spaß haben…es spielt sich einfach erfrischend anders als die meisten anderen Multiplayer-Shooter :o

  3. Kein richtiger Story Modus und Nicht immer Terror gegen Anti Terror sind schon aml 2 seltsame sachen aber noch ein F2P ingame shop in einem 60€ vollpreis spiel ist mal wieder so Typisch AAA von heute.

    Warum nicht das spiel gleich F2P machen oder noch besser ein Old School Rainbow Six machen mit echten Missionen,

    Wirklich netter Test aber für mcih als Fan der alten games klingt das alles nicht so berauschend. Es scheint ein brauchbarer Online Shooter zu sein aber ob sie wirklich R6 daraufklatschen mussten bezweifle ich.

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