Iranische Kriegspropaganda von Spielern entlarvt

News

mohtier1

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt! Das dachten sich wohl auch jüngst iranische propagandamedien, die ihr eigenes Volk für dümmer verkaufen wollen als es ist. Das es die Militärs und Kriegstreiber in solchen Ländern mit der Wahrheit nicht immer so wirklich ernst nehmen ist hinlänglich bekannt, das nun aber sogar schon bekannte Videospiele herangezogen werden um Propaganda zu betreiben ist schon etwas zu heftig. Natürlich sind diese Spiele im Iran wohl eher weniger bekannt, aber sowohl der hier verwendete Titel: Medal of Honor Tier:1 aus dem Jahre 2010 als auch das bekannte Arma 3 werden immer wieder gerne für solche Aktionen herangezogen. Im aktuellen Video eleminieren angeblich Hisbollah Kämpfer eine ganze Menge IS Kämpfer und demonstrieren so ihre klare überlegenheit mit dem Scharfschützengewehr. Die verwendete Mission ist auch mir persönlich noch gut im Kopf geblieben, weil ich dort zufällig eine der schwersten Trophäen im Spiel verdient habe. Zum Vergleich hier einmal kurz das Hisbollah Nachrichtenvideo und ein Gameplayvideo aus Medal of Honor! Sicherlich wurden Qualitätsveränderungen vorgenommen, aber nicht einmal alle Gameplayeinblendungen entfernt…

Das ist aber alles leider kein Einzelfall. Wie die Kollegen von PC Gamer Berichten soll das russische Militär erst im vergangenen Jahr Spielszenen aus Apache Air Assault benutzt haben um die militärische Überlegenheit gegenüber dem Islamischen Staat zu demonstrieren. Einerseits ist es ja schon gut das sich ein Staat mit dem Thema Terrorismus beschäftigt, aber vielleicht sollte man nicht versuchen an der Konsole “die Bösen” aus dem Weg zu räumen! Nur weil wir in Farcry Primal 5 Tiere erledigen und deren Fleisch einsammeln sterben anderswo trotzdem noch täglich 100 Kinder an Hunger! Aber was noch schlimmer ist! Sich erwischen lassen!

und die absolute Blamage: Der Spieler schießt auch noch daneben… ich habe damals nicht einen Schuss daneben gesetzt…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.