Ubisoft verkennt die Chancen des F2P Modells

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Tom Clancy´s The Division LogoTom Clancy´s The Division wird ein Free to Play Spiel werden. Das wissen wir nun schon eine ganze Weile. Die bisherigen Screenshots lassen uns aber schon aufatmen, es wird wohl kein Billigspiel werden. In einem Interview sprach der Managing Director von Ubisoft, David Polfeldt über Free to Play Games und äußerte sich wiefolgt:

“Meiner Meinung nach handelt es sich bei vielen Free2Play-Titeln um eine Art einarmige Banditen. In seinem eigenen Genre ist es kein schlechtes Produkt, aber es ist in meinen Augen eigentlich keine interaktive Erfahrung im eigentlichen Sinne”

“Ich als Spieler fürchte mich davor zu Tode, da ich Blockbuster-Titel liebe. Ich liebe große, lange und epische Spiele, die mich für lange Zeit beschäftigen. Ich liebe die Spiele, die von anderen entworfen werden. Daher habe ich Angst davor, dass irgendwann alles anders sein wird. Alles bewegt sich in Richtung dieser kleinen Spiele. Und alles wird kostenlos sein.”

“Für mich ist das einfach etwas Anderes und ich weiß nicht, wie man mein Verlangen nach epischen Erfahrungen stillen möchte. Das verstehe ich nicht”, heißt es abschließend.

Wir sind selbst auch keine Verfechter der Free to Play Billigstrategie. Allerdings wird The Division wohl kein solches werden. Das schlimme ist das keiner der Meinung ist das sowas wirklich funktionieren könnte. Spiele wie Candy Crush Saga wissen schließlich zu beweisen das man aus Mist richtig Geld machen kann. Warum soll das mit einem Triple A F2P Titel nicht funktionieren? Stellen wir uns nun vor das wir in The Division Waffen und Rüstungen kaufen können, XP Booster, Fahrzeuge und so weiter. Irgendwie muss man ja Geld verdienen. Ubisoft könnte auch Werbeplätze im Spiel vermieten. Nimmt man nun eine technisierte Großstadt wie New York zum Beispiel werden wir verdammt viel Werbung sehen, also warum diese Werbeplätze nicht verkaufen? Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten mit einem F2P Geld zu machen! Man muss lediglich dafür sorgen das die Preise gering bleiben so das die Spieler ihre Ausrüstung auch gerne kaufen. Wenn mich ein gutes Sniper Gewehr zum Beispiel 1,99,- Euro kostet ist das vollends in Ordnung, dann bin ich auch bereit das Geld zu bezahlen! Es muss halt nur dafür gesorgt werden das es kein Pay2Win Verfahren wird, das muss geregelt sein.

Wie seht ihr das? Werden die F2P Spiele große Spieleserien irgendwann verdrängen?

3 thoughts on “Ubisoft verkennt die Chancen des F2P Modells

  1. Ein spiel wird nie als E-Sports angenommen wen nur die kleinste Möglichkeit da ist Power durch echt Geld zu erwerben. schon so eine Kleinigkeit zerstört die Balance und Chancengleichheit. Skins können sie gerne verkaufen aber mit andren sachen legen sie sich nur auf die fresse . Es hat ein grund warum Lol und Dota so erfolgreich sind und zwar respektieren sie ihre spieler und melken sie nicht etwas das Ubi und EA noch lernen müssen. F2P ist nur dann erfolgreich im Hardcore gaming bereich wendas spiel wirklich Free ist wen nicht gehen die spiele alle samt immer unter. Einzige ort wo sowas akzeptiert wird sind Smartophones und das auch nur weil die Kundschaft da keine ahnung hat.

  2. Darum sage ich ja das die Balance gewahrt bleiben muss. Es reicht ja schon wenn die Waffe ein spezielles Skin hat, oder ein besseres Fernrohr zum zielen zum Beispiel bei einem Sniper. Vielleicht eine Magazinerweiterung bei einer Pistole und ähnliches das geht schon. DIe Zielgruppengerichtete Werbung sehe ich auch weniger schwierig, immerhin haben Firmen wie Ubisoft Büros für jedes einzelne Land bereits…

  3. Buying Power und so ein spiel ist tot für die meisten ,das zerstört ja den Gedanken des Lootens und mit Werbung gibt es ein großes Problem. Nicht jede werbung geht in jedem Land also muss man für jedes land eine PR abteilung haben was wohl mehr kostet als es bringt.

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