Outward – ein Koop-Rollenspiel der besonderen Art

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Bei Deep Silver haben wir die Gelegenheit genutzt mit dem Indie-Entwicklerstudio Nine Dots Studio in Kontakt zu treten und das ambitionierte Koop-Action-Rollenspiel “Outward” anzusehen. Wir erzählen euch, was sich das 10-Mann starke Entwicklerteam alles für ihr erstes Werk vorgenommen hat.

“Outward” soll ein ganz besonderes Open-World Rollenspiel werden, in welchem der Spieler niemals in der Lage sein wird eine ganze Armee von Gegnern im Alleingang zu erledigen. Vielmehr gilt es taktisch uns klug in den Kampf zu ziehen und hierfür haben sich die Entwickler einige erfrischende Ideen ausgedacht. Rollenspiel-typisch könnt ihr zu Beginn eures Abenteuers zunächst euren ganz persönlichen Charakter zusammenschustern und eine von mehreren Klassen wählen. In der Gamescom Demo konnten wir einen Charakter aus drei vorgefertigte Klassen (Sigil Mage, Gunner und Imbue) wählen. Jede Klasse hat ihr ganz individuellen Fähigkeiten, der Sigil Mage kann zum Beispiel Siegel auf den Boden binden, die ihn und seine Gefährten im Bannkreis des Siegels stärken oder aber dem Magier überhaupt erst erlauben Magie zu wirken. So erklärte man uns, dass der Magier einen Feuerfunken versprühen kann, will er jedoch einen Feuerball auf die Gegner schleudern, so muss er zunächst ein Feuersiegel am Boden zaubern und innerhalb des Kreises stehen, um einen mächtigen Feuerball schleudern zu können und auf diese Weise muss man auch bei den anderen Klassen die einzelnen Fähigkeiten kombinieren, um die Kämpfe zu beherrschen

Darüber hinaus lässt sich die komplette Kampagne im Split-Screen durchspielen, einfach mit einem Kumpel auf der Couch. Dieses Feature ist einmalig in diesem Genre, aber auch online lässt sich die Kampagne mit einem Freund durchspielen, doch seid besonders vorsichtig bei fremden. Spieler die eurer Koop-Session beitreten, können euch zwar nicht töten, aber euch das gesamte Inventar leerräumen. Das funktioniert folgendermaßen: Jeder Charakter ist mit einem Rucksack ausgestattet, welcher je nach Belastung immer schwerer wird und euch träge im Kampf werden lässt, rollen und ausweichen wird dabei zunehmend erschwert und deswegen dürft ihr euren Rucksack überall ablegen. Das wird sogar vom Entwickler dringend empfohlen, denn eure Gegenstände im Rucksack könnten durch die Angriffe der Feinde beschädigt werden. Habt ihr den Rucksack aber abgelegt, kann sich eurer Koop Kumpel frei daran bedienen und euch sogar beklauen.

Darüber hinaus hat man ein Survival-System integriert, welches man uns an Hand dem Wüstengebiet demonstriert. Durch die sengende Hitze in der Wüste füllt sich ein Hitzeindikator immer weiter bis er Auswirkungen auf unsere Ausdauer und sogar unsere Lebenspunkte hat, um dem entgegenzuwirken, kann man sich leichte Kleidung besorgen uns Ausrüsten, wodurch der Hitzeindikator sich langsamer. Will man diesen aber dauerhaft gering halten, so sollte man etwas trinken oder eine bestimmte Mahlzeit zu sich nehmen. Andere Umgebungen, wie zum Beispiel ein Schneegebiet, werden ebenfalls einen ähnlichen Effekt auf uns ausüben.

Ob sich das Konzept durchschlägt erfahren wir spätestens zum Release am 12. Februar 2019, denn dann soll “Outward” für PC, Playstation 4 und Xbox One veröffentlicht werden. 

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