New World – Amazons Sandbox-MMO setzt neue Maßstäbe

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Im Rahmen der Gamescom 2018 durften wir nicht nur Amazons Rennspiel “The Grand Tour The Game” spielen, sondern auch das ambitionierte Sandbox-MMO “New World”. Was euch da alles erwartet verraten wir euch hier.

Bevor wir selbst spielen konnten präsentierte uns zunächst der Senior Producer Michael Willette einige Fakten zum Titel. In “New World” schlüpfen die Spieler in die Rolle eines gestrandeten Seemanns. Dieser befindet sich auf einem riesigen unentdeckten Kontinent in einer alternativen Version des 17ten Jahrhunderts. Um für die feindselige Umgebung gewappnet zu sein, stehen uns Bögen, Piken, Schwerter, Streitäxte und Musketen zur Verfügung. Man kann zwar den Kontinent alleine erkunden und bereisen, doch ratsam ist es nicht, denn die Entwickler haben einen sehr starken Aspekt auf die soziale Komponente des Spiels gelegt. Die Spieler können Allianzen eingehen, Gilden gründen, Städte errichten und in den Krieg ziehen. Dank der Cloud Technologie von Amazon planen die Entwickler 1000 Spieler pro Server aufeinander loszulassen. In der kommenden Alpha-Version des Spiels, zu welcher ihr euch übrigens über die offizielle Website bereits registrieren könnt, sollen es aber nur 500 Spieler pro Server sein.

Nach der kurzen Informationsansprache dürfen wir dann selbst an den PC und werden von Michael Willette durch die Demo geführt, um uns die wichtigsten Aspekte des Spiels zeigen zu können. Wir beginnen in einem kleinen Lager, wo wir uns etwas an Ausrüstung schnappen, wie Axt, Spitzhacke, Schwert und Bogen. Danach wollen wir im benachbarten Wald einige Wölfe erlegen, um an deren Fell zu kommen, doch um ihnen das Fell abziehen zu können, müssen wir uns ein kleiner Messer basteln, dafür benötigen wir Holz und Steine. Also greifen wir unsere Axt im Inventar und holzen einige Bäume ab, Steine können entweder in der Umgebung herumliegen oder müssen per Spitzhacke von großen Steinen abgebaut werden. Als Nächstes sollen wir ein Camp aufschlagen, welches uns nicht nur als Respawn Punkt dient, sondern auch ermöglicht zu kochen und zu craften. Haben wir unser Messer hergestellt, erlegen wir relativ schnell unseren ersten Wolf und ziehen ihm, mit dem Messer ausgerüstet, das Fell über die Ohren. Neben dem Fell packen wir auch das rohe Fleisch ins Inventar und ziehen weiter Richtung Fort, welches die Entwickler zu Demonstrationszwecken errichtet haben. Im Fort angekommen, kochen wir das Fleisch, rüsten uns mit hochwertiger Rüstung und Waffen aus und holen noch etwas Wasser aus dem Brunnen. Essen und Trinken regenerieren unsere Lebens- und Ausdauerleiste etwas schneller. Nachdem wir uns so stark bewaffnet haben, gilt es ein feindliches Fort einzunehmen und der feindlich gesinnten Gilde das Gebiet zu entreißen.

Am feindlichen Fort angekommen, rät man uns ein neues Camp zu errichten, um im Falle des Todes direkt in der Nähe des feindlichen Lagers zu Respawnen, dazu müssen wir unser altes Camp zerstören, was durch längeres Halten der Y-Taste bestätigt wird. Dann gilt es nur noch die meterhohen Palisaden zu überwinden, in das Fort einzudringen und alle Spieler der feindlichen Gilde (hier Entwickler) zu töten. Zum Glück ist unser Team bestens auf den Angriff vorbereitet und so platzieren wir einige Fässer voll Schießpulver an den Palisaden und sprengen uns einen Weg ins Fort. Schließlich gewinnen wir den Kampf, nehmen das Fort und somit das neue Gebiet ein und erschließen uns somit Zugang zu neuen Ressourcen. Danach ist die Spiel-Session für uns vorbei, doch bevor wir entlassen werden, sollen wir die Weltkarte öffnen. Hier sehen wir unsere zwei Gebiete grün markiert und noch weitere 50 ausgegraute Flächen, dazwischen sind Wälder, Berge, Flüsse und Seen. “Dieses Gebiet, welches ihr heute seht, spiegelt nur 1% der gesamten Spielwelt wider”, sagt Michael Willette.

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