Die Rückkehr des ultimativen grauen: Alien Isolation PS4

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Alien Isolation LogoAlien Isolation – Das hat uns gefallen

Alien Isolation ist in der Lage die gute alte Stimmung der ersten Alien Filme wieder einzufangen. Bereits die ersten Zwischensequenzen zeigen die klare Affinität zu den ersten Filmen. Die gesamte Aufmachung und die Präsentation passen sehr gut und stimmen uns perfekt auf das kommende ein. Wir bekommen ein kurzes Tutorial, wie wir uns im Spiel zu verhalten haben und werden langsam aber sicher an die Geschichte herangeführt. Mitreißend sind die ersten Minuten fast komplett als Film gehalten. Wir sind nun optimal vorbereitet um uns ins Abenteuer zu stürzen.

Ohne viel Spoilern zu wollen, die meisten werden es sowieso mitbekommen haben das es nur ein einziges Alien geben wird, haben wir es mit einem übermächtigen Gegner zu tun. Natürlich können wir uns entsprechend gegen unseren neuen Feind wehren, allerdings sind die meisten Versuche uns gegen einen Übergriff des Monsters zu wehren kaum effektiv.

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Wie in den meisten großen Horrorspielen können wir auch in Alien Isolation nur an festen Speicherpunkten unseren Fortschritt speichern. Das sorgt zusätzlich für ein wenig Nervenkitzel an bestimmten Punkten im Spiel nicht einfach den Löffel abzugeben und wieder neu starten zu können. Die festen Speicherpunkte müssen wir auch erst einmal finden. Sollten wir einen der Punkte übersehen kann es sehr schnell eng werden. Eng in dem Sinne das unser Freund, das Alien nicht unser einziger Feind ist. Wir treffen auch auf schießwütigen Agenten der Firma oder durchgedrehte Droiden, die uns an den Kragen wollen. Dabei können wir allerdings eine Menge Dinge als Waffe benutzen. Nicht nur Waffen, sondern vor allem Dinge die richtig Lärm machen, denn wir können unseren größten Feind auch als ultimative Waffe einsetzen. Machen wir Lärm locken wir das Alien an und das wird sich dann um unsere Feinde kümmern. Gute Idee, oder?!

Die Sicherheit ist ein großer Trugschluss. Wir versuchen so wenig Lärm zu machen wie möglich, verstecken uns unter Tischen, kauern in Spinden und halten uns so gut wie möglich versteckt. Je weniger dieses Mistviech von uns mitbekommt umso besser, oder? Das ist richtig, aber auch nicht ganz, denn neben dem Alien, den schießwütigen Agenten, den durchgeknallten Droiden ist auch noch die verbleibende Luft unser Feind, ein Feind der nicht zu unterschätzen ist. Trotz allem ist das Alien ein absoluter Superpredator. In diesem Sinne ist es durchaus auch möglich das es uns durch eine Metalltür wittert. Sicherheit ist ein ewiger Trugschluss.

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Genau diese Dinge sind es die uns immer wieder in die Enge treiben. Wir bekommen an vielen Stellen das Gefühl echter Beklommenheit und sogar an einigen Stellen das ein oder andere bisschen Furcht. Ja wir hatten sogar einige echte Schreckmomente im Spiel das sich wirklich darauf versteht mit Dunkelheit und Angst zu Spielen. Die Kombination aus guten Licht und Partikeleffekten sorgt dafür das wir uns nicht nur ein bisschen fürchten können, sondern schlägt auch eine sehr gute Brücke zwischen den Filmen und dem eigentlichen Spiel. Die gesamte Spielatmosphäre stimmt auf jeden Fall. Optisch und akustisch haben wir absolut nichts zu meckern. Immer während begleitet uns das krabbeln des Aliens und die ständige Angst erwischt zu werden.

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