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The Shadow of the Colossus im Test – Ein Meisterwerk in seiner schönsten Pracht

The Shadow of the Colossus – Das hat uns gefallen

“The Shadow of the Colossus” sieht einfach großartig aus, die Entwickler von Bluepoint Games haben das bisher schönste Remake aller Zeiten auf die Beine gestellt. Das Spiel lebt von seiner stimmungsvollen und dichten Atmosphäre, die euch von der ersten Minute an in seinen Bann zieht. Zudem schafft es kein anderes Spiel euch so gekonnt mit einem schlechten Gewissen zurück zu lassen und nach nach dem erfolgreichen erlegen eines Koloss setzt keine Glückseligkeit ein, sondern tiefe Traurigkeit und Mitgefühl für das majestätische Wesen. Man wird nicht als der strahlende Held glorifiziert, sondern schlicht als Mörder entlavt, der aus eigennützigen Beweggründen friedlich lebende Kreaturen tötet. Das verdeutlicht auch die musikalische Untermalung, die beim langsamen sterben der Kolosse einsetzt.

Die Entwickler sind ganz behutsam an das Original herangetreten und haben dieses beinahe 1:1 auf die Playstation 4 gehievt, dennoch wurden einige Modernisierungen vorgenommen. Die angepasste Steuerung lässt uns zwischen vier verschiedenen Tastenbelegungen wählen, “Modern”, “Modern – Neue Belegung”, “Klassisch” und “Klassisch- Neue Belegung”. Auf der Playsation 4 Pro stehen uns zwei Spielmodi zur Verfügung, einmal den Kinomodus der mit einer Auflösung von 1440p (2560×1440), 30 fps (Bilder pro Sekunde) und dem “Temporal Anti Aliasing” daherkommt, letzterer soll die Bildqualität enorm aufwerten. Zum anderen steht euch der Performance-Modus zur Wahl, welcher mit einer Auflösung von 1080p (1920×1080) läuft und konstante 60 Bilder pro Sekunde zaubert. Mit einem integrierten Foto-Modus lassen sich nun die eindrucksvollsten Momente einfangen. Neben den bereits bekannten Sammelgegenständen “Früchte” und “Eidechsenschwänzen” aus dem Original, wurde dem Remake nun ein weiterer Sammelgegenstand hinzugefügt, somit könnt ihr euch auch auf die Suche nach den sogenannten “Goldmünzen” machen. Insgesamt gilt es 79 Münzen zu entdecken und einzusammeln, um am Ende eine besondere Belohnung zu erhalten.

Herzstück des Spiels, sind aber nicht die leeren Landschaften, welche das Gefühl von einsamkeit vermitteln, die wunderschönen Ruinen oder die einnehmend dichte Atmosphäre, sondern die Kämpfe mit den gigantischen Kolossen. Habt ihr erst einmal den Lebensraum eines Koloss entdeckt, heißt es dann seine Schwachpunkte auszumachen, diese leuchten bläulich auf sobald ihr euch in der Nähe befindet. Nur an diesen Stellen könnt ihr die Kolosse verletzen. Bei dem ein oder anderem Koloss müsst ihr eurer ganzes Arsenal einsetzen, um an die Schwachpunkte zu kommen, aber auch die Umgebung muss das ein oder andere Mal mit einbezogen werden, um den Titanen den Gar auszumachen. Mal müsst ihr euch nur in einer Ruine verstecken, um auf den beharrten Ansatz eines Riesen springen zu können und von da aus seine Schwachpunkte zu erreichen und ein anderes mal muss ein Gegner in einen spuckenden Geysir gelockt werden, von dessen Wucht dieser umgeworfen wird. Sucht ihr die Orte der bereits erlegten Kolosse erneut auf, dann seht ihr nicht nur die Überreste der Kreaturen dort liegen, sondern könnt auch die Kämpfe Wiederholen, indem ihr bei deren Leichnam betet. Wem die Kolosse nicht genug fordern, der kann sich ihnen auch in einem Herausforderungsmodus stellen, in welchem man die Kolosse in einer bestimmten Zeit erlegt haben muss. Dem Bezwinger des Zeit-Modus winken Belohnungen in Form besonderer Gegenstände. 

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Über Egor Sommer (624 Artikel)
Egor ist ein leidenschaftlicher "Zocker" und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^

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