
Until Dawn: Rush of Blood – Das hat uns gefallen
Wir begeben uns mit dem Headset auf eine Achterbahnfahrt in einem Psychodschungel. Die Achterbahnfahrt wird gespickt mit jeder Menge Waffen und Schreckmomenten. Allerdings alles nur einmal, denn beim zweiten mal erschrecken wir uns so gut wie garnicht mehr, dafür macht es mehr Laune. Until Dawn: Rush of Blood ist aber auch ein recht langes Spiel im Gegensatz zu den bisher getesteten. Man merkt auch das sich Sony richtig viel Mühe gegeben hat. Wir finden eine Menge Details im Spiel wieder, Kleinigkeiten und natürlich jeder Menge Analogieen zum Spiel.
Die Immersion im Spiel ist gut gelungen, auch wenn wir nicht wirklich tief in das bewegungsgefühl eindringen können. Irgendwie sind wir bei uns hier in der Redaktion scheinbar alle nicht so sonderlich empfindlich was VR angeht. Während viele Spieler über “Motion Sickness” meckern, kommt das Gefühl bei uns garnicht zum tragen. Vielleicht fehlt deshalb auch teilweise die Immersion ein wenig. Dennoch sind wir mittendrin und fühlen auch nach mehreren Fahrten noch immer gut.

Sony weiß zu begeistern und uns auch hin und wieder zu erschrecken. Wirklicher Horror kommt aber weniger auf, dafür eine Menge Spielspaß, während wir beidhändig auf unsere Gegner feuern. Dank der Move Motion Controller kommt auch ein besseres Gameplay und ein allgemein besseres Feeling auf. Wir brauchen aber zum Spielen nicht unbedingt die Move Motion Controller, auch wenn das Feeling einfach besser ist.
Das Spiel an sich ermöglicht es uns die Strecke an verschiedenen Stellen zu verändern, so kann jede Runde etwas anders sein als die anderen. Auch bestimmte, kleine Sammelobjekte die überall verteilt sind können uns begeistern. Die Endbosse sind eigentlich nicht sonderlich schwer, teilweise aber echt lustig gemacht.