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Vom Videospiel zur Realität #011 – Nach der Pause ist nicht gleich vor der Pause

Gut Leute, ich habe ein paar Tage Pause gehabt. Es waren jetzt glaube ich gut und gerne 5 oder 6 Tage ohne zu üben und soll ich euch was sagen!? Das merkt man auch. Ich bin wieder deutlich unkoordinierter, ich denke die Routine hat sich bei weitem noch nicht so eingespielt wie hier beim tippen. Wenn ich diesen Artikel schreibe kann ich nebenbei ohne Probleme Fernsehen und zwar komplett ohne auf die Tastatur zu schauen. Ich denke ich darf mir nicht so lange Pausen zwischendurch gönnen.

Gut heute habe ich aber auch einiges anders gemacht wie die letzten Male, ich habe von der Einstellung Lead Guitar mal auf die Rhytmus Gitarre gewechselt. Das hat spielerisch keinen allzu großen Unterschied gemacht, aber immerhin sind die Punktzahlen bei allen Songs und Lektionen zurückgesetzt worden. Ich konnte feststellen das die Lektionen, die ich bisher auch mit der Lead Gitarre mit maximaler Effizienz gespielt habe endlich in Richtung 100% laufen, wenn ich sie in der Rolle der Rhytmusgitarre nochmal spiele. Macht zwar jetzt nicht wirklich Sinn, denn um die wirklich auf 100% zu bekommen benötige ich dann theoretisch nicht nur eine Gitarre sondern auch einen Bass!? Kommt mir irgendwie komisch vor…

 

  Ich habe allerdings noch einige Dinge mehr lernen können, so spiele ich mit der Rhytmusgitarre deutlich mehr Akkorde als mit der Leadgitarre. Das sollte ja eigentlich ganz gut sein, sorgt aber auch für Druck. Ich habe mich schon gefragt wann mehr Akkorde kommen, jetzt bin ich aktuell garnicht mehr so glücklich darüber das so viel auf mich einprasselt. Irgendwie überfordert mich das alles ein wenig im ersten Moment. Natürlich habe ich mittlerweile herausbekommen wie man Akkorde spielt aber noch immer kommen mir meine Finger in die Quere. Logischerweise folgen die Akkorde als nächstes und ich muss mich wohl recht schnell daran gewöhnen, immerhin sind sie essentieller Bestandteil des Gitarre spielen, trotzdem bringen sie mich gerade ordentlich ins schwitzen.

Aber wie merkt man das man etwas zu lernen hat? In dem man merkt das man etwas noch nicht kann. Es wäre durchaus möglich die Schwierigkeit runterzustellen und einfach nur ein paar Noten zu spielen, wäre mir sicherlich manchmal auch lieber, aber im Endeffekt bringt es ja nichts. Aus diesem Grund ist es durchaus richtig und wichtig das Rocksmith den Schwierigkeitsgrad heraufsetzt, solange ich weiterhin herausforderungen habe so lange lerne ich auch etwas.

Ein negativer Punkt ist mir aber auch ins Auge gefallen:

Rocksmith setzt bei einigen Songs den Schwierigkeitsgrad direkt von Anfang an so hoch, das ich teilweise schon nach den ersten 5-6 Noten aufgebe. Wenn die nämlich schon aus 5 verschiedenen Akkorden bestehen, dann brauche ich den Song eigentlich garnicht spielen, das gibt eh Keinen! Teilweise steigen wir einfach viel zu schwer ein, es wäre deutlich sinnvoller mit einem kleineren Schwierigkeitsgrad einzusteigen. Vielleicht sogar so einfach das 100% vorprogrammiert sind, dann kann man sich leichter an den Song gewöhnen. Immerhin rät einem Jeder mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen und Songs zu spielen die man nicht kennt oder auch nicht mag um neue Dinge zu lernen.

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Über Frank Ludwig (2425 Artikel)
Frank zockt seit er denken kann und lebt für seine Hobbies. Als Hobbyautor, Webmaster, CEO und Mädchen für alles weiß er viel, aber nicht alles. Was immer ihr wissen wollt, sucht oder braucht, Frank hat eine Lösung für euch, und wenn er die Antwort bei seinen zuverlässigen Kollegen suchen muss ;-)

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