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Star Wars Battlefront 2 im Test – Aufreger oder Schund?

Star Wars Battlefront 2 – Das hat uns nicht gefallen

Natürlich gibt es auch einiges was uns garnicht gefallen hat. Zum einen sind da natürlich die Mikrotransaktionen die wirklich für den Eimer waren. Es geht einfach nicht das ein Spiel Vorteile verkauft die teilweise so massiv sind das ein Kampf gegen solche Personen unmöglich zu gewinnen ist. Dazu haben wir aber auf Seite 2 dieses Artikels bereits ausgiebig Stellung bezogen. Wir verstehen den Hintergrund und können den Versuch durchaus nachvollziehen aber EA sollte lieber massiv Inhalte anbieten anstatt Vorteile, das geht nicht.

Was uns ebenfalls nicht gefallen hat war das holprige, teilweise unglaubwürdige Storytelling. Einzeln fühlt sich jedes Level gut an, vor allem wenn wir uns von der Protagonistin trennen und Filmähnlich einen schwenk auf andere Chars machen, die Zum Beispiel gerade den Palast von Naboo verteidigen. Das Problem an der Geschichte ist das man seitens EA nicht Zuviel Spoilern darf, immerhin will Disney noch Geld mit den kommenden Filmen machen, zum anderen wird dadurch natürlich das Storytelling unrealistisch. Wir erfahren zum Beispiel wie Kylo Ren zum Aufenthaltsort von Luke Skywalker gekommen ist, aber nicht wieso, weshalb, warum er ihn scheinbar in den Filmen wieder vergessen hat. Teilweise ist es etwas schräg wenn man nicht genau weiß wo man sich in der Zeitachse des Star Wars Universum gerade befindet.

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Luke Skywalker ist im Exil, wir befinden uns also nach Teil 7 und sehen im Kinofilm ein Schlachtfeld auf dem das Imperium gefallen ist. Hier kommen wir im Spiel auch hin, aber danach ergeben sich sofort wieder Probleme mit dem Storytelling. Irgendwo wissen wir nie wo wir genau sind. Vielleicht hätte man hier klare Referenzen zu den Filmen einbauen müssen um die Spieler nicht ganz so zu verwirren. Spielerisch ist die Story, wie aktuell unüblich recht lang. Trotz eines sehr einfachen Schwierigkeitsgrad den wir gewählt haben waren wir doch einige Stunden beschäftigt. Die Story ist zwar lange nicht Star Wars gleich episch, aber seit Disney die Lizenzen hält hat die gesamte Geschichte in meinen Augen sowieso etwas abgebaut. Dennoch markiert Star Wars Battlefront 2 von der Story her den tiefsten Punkt in einer epischen Saga. Das kann sich natürlich ändern wenn die Referenzen im Spiel und Film später zusammengeführt werden, aber das bleibt abzuwarten.

Im Multiplayer ist uns stark aufgefallen das wir selten wirklich eine Chance haben. Oftmals treffen wir auf Spieler die offensichtlich mit Upgrades zugeballert sind. So haben wir Missionen erlebt in denen wir unsere Gegner mit aktiviertem Schild und Spezialfähigkeit für unsere Gatling Gun mit einer kompletten Slave beharken und uns dieser dann mit einem Standardblaster innerhalb von 2 oder 3 Treffern gekillt hat. Das balancing der Star Cards ist grausig. Auch nach dem Update vor einigen Wochen ist das nicht besser geworden.

Teilweise scheinen auch die Verteilungen der Matches nicht zu funktionieren. Das Spielt enthält in der Regel mehr als nur ein oder 2 Karten je Spielmodus, dennoch sehen wir meistens die gleichen karten und müssen oftmals die gleichen Spiele immer wieder spielen. Insgesamt gibt es dazu zu wenige Karten. Dazu fehlt uns auch ganz klar der VR Modus. EA hätte wirklich Geld damit machen können. Die Raumschlachten in VR anzubieten wäre genial gewesen und wenn es nur einfache VR Missionen gewesen wären, nicht einmal große Multiplayerschlachten. Star Wars Battlefront 1 hat es vorgemacht.

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Über Frank Ludwig (2404 Artikel)

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