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Quantum Break: Vorreiter oder einzigartiges Experiment?

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Mix aus Spiel und Serie – Innovativ oder Konzept ohne Zukunft?

Für alle die noch gar nicht wissen wovon wir hier eigentliche gerade reden, zunächst erstmal das Grundkonzept von Quantum Break. Wir wollen dabei gar nicht so sehr auf das Spiel an sich eingehen, sondern wirklich auf die Neuheit die dahinter steckt.

Quantum Break verbindet 2 Dinge, die wir hier bei Playstation-Choice lieben; Videospiele und Serien. So etwas in der Art geschah zwar schon mit Defiance vor einiger Zeit, wurde jedoch nicht so konsequent durchgesetzt. Bei Defiance waren das Spiel und die TV-Serie 2 relativ getrennte Dinge. Abgesehen von der gleichen Welt, in der sich das alles abgespielt hat, hatten diese beiden Plattformen eher wenig gemeinsam und es war völlig unnötig das eine zu kennen um das andere zu genießen.

Quantum Break hingegen zeigt bei der Verbindung von Serie und Spiel ein hohes Maß an Konsequenz. Hier ist die Serie fest ins Spielerlebnis integriert. Was heißt das also für den Spieler? Nun…der Spieler übernimmt zunächst die Rolle über diverse Figuren im Spiel und trifft auf seinem Weg durch die Level Entscheidungen. Diese Entscheidungen haben dann Einfluss auf den Verlauf der Story. So weit, so normal. Das Besondere ist nun, dass nach einem fertigen Kapitel eine Folge der dazugehörigen Serie mit echten Schauspielern, die auch den Spielfiguren in den spielbaren Parts ihre Gesichter geliehen haben, eingespielt wird. Diese Serie beinhaltet dann auch die im Spielverlauf getroffenen Entscheidungen. Ihr könnt also sowohl im Spiel, als auch in der Serie den Verlauf beeinflussen. Ist das geil?

Die Kehrseite dieses Systems ist zwar, dass man um das Spiel zu mögen auch eine gewisse Affinität für Serien mitbringen sollte, dennoch empfinden wir den Verbund von Spiel und Serie als eine sehr erfrischende Idee. Dadurch, dass man den Verlauf beeinflussen kann, steigerte sich beim Anspielen nicht nur das Interesse, sondern auch die Motivation weiter zu spielen. Und natürlich auch der Wiederspielfaktor. Und egal wie anspruchsvoll ein Level auch werden mag, danach kann man sich bei einer Folge der Serie entspannen.

In unseren Augen ist das eine perfekt gelungene Mischung aus 2 Dingen, die wir lieben. Aber was sagt Ihr dazu? Hat so etwas Zukunft? Oder wollt Ihr lieber weiterhin ein Spiel durchdaddeln und separat dazu eine Serie gucken bzw. gar keine Serien gucken?

Über Frank Ludwig (2389 Artikel)
Frank zockt seit er denken kann und lebt für seine Hobbies. Als Hobbyautor, Webmaster, CEO und Mädchen für alles weiß er viel, aber nicht alles. Was immer ihr wissen wollt, sucht oder braucht, Frank hat eine Lösung für euch, und wenn er die Antwort bei seinen zuverlässigen Kollegen suchen muss ;-)

2 Kommentare zu Quantum Break: Vorreiter oder einzigartiges Experiment?

  1. Ich würde mich auch sehr drüber freuen wenn das mehr leute machen würden, es ist wirklich unglaublich unterhaltsam

    Und QB lohnt sich wirklich, kann auch spielerisch begeistern, diese ganze „zeit anhalten“-Mechanik ist seeeehr gut ins gameplay eingebaut, macht wirklich fun^^

  2. ich glaube das kann für die zukunft groß werden nicht nur mit serien sondern generel interaktives Entertainment.

    QB sieht echt nach einem tollen game aus und ich werde es demnächst auch zocken aber bin erst noch mit was anderem beschäftigt.

    Aber es scheint das Remedy mal wieder was großes abgeliefert hat nach Max Panye und Alan Wake.

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