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Post Human W.A.R im Test – Solide Strategie für wenig Geld

Post Human W.A.R – Das hat uns gefallen

„Post Human W.A.R“ ist ein rundenbasierter Startegie-Titel, welcher in erster Linie auf den PvP-Spielmodus ausgelegt ist und dieser macht definitiv am meisten Spaß, da die Entwickler einen entscheidenden und genialen Twist eingebaut haben. Wie in anderen rundenbasierten Strategie Spielen aus der isometrischen Perspektive könnt ihr zunächst eure Einheiten in einem bestimmten Bereich platzieren und müsst dann euren Champion wählen. Beide Parteien verfügen über einen Champion in ihren Reihen, welcher für den Ausgang einer Schlacht eine entscheidende Rolle spielt. Darüber hinaus besitzt ihr nur eine bestimmte Anzahl an Punkten, die in jeweilige Einheiten investiert werden müssen. Das ist entscheidender Strategischer Faktor vor jeder Partie, da ihr euch genau entscheiden müsst, welche Einheiten ihr für eure Schlacht wählt und müsst euch für jede erdenkliche Situation wappnen. Zudem könnt ihr übrig verbliebene Punkte während einer Schlacht dazu nutzen einer Einheit einen temporären Bonus auf Bewegung, Stärke und Leben zu verleihen. Zusätzlich sind auf den Maps auch noch Kisten platziert, die beim Einsammeln weitere Punkte generieren und von euch zum Vorteil eingesetzt werden können. Vor Beginn einer Partie könnt ihr nicht sehen, welche Einheiten euer Gegner für euch bereit hält. Der Champion ist von den normalen Einheiten nicht zu unterscheiden und ist für den Gegner somit zunächst „unsichtbar“. Wird der Champion ausgeschaltet, dann ist die Schlacht sofort vorbei, unabhängig davon wieviele Einheiten noch kämpfen können. Ein Spieler hat auch die Möglichkeit den Champion zu enthüllen, was diesen selbstverständlich gleichzeitig auch zur Zielscheibe macht, doch der enthüllte Champion erhält gleichzeitig einen permanenten Bonus auf Gesundheit, Stärke und Fortbewegung. Dank der Champion-Mechanik ist jedes Match spannend und unvergleichlich. Zudem verfügen beide Parteien über ein Totem, welches im jeweiligen Startgebiet platziert ist und besser beschützt werden sollte, denn wird euer Totem zerstört, so erleiden all eure Einheiten jede neue Runde Schaden. Das ermöglicht dem Spiel eine neue Strategische Tiefe, denn eurer Gegner könnte euren Totem zerstören und den Ausgang der Schlacht einfach aussitzen, bis eure Truppe bis auf den letzten Mann gefallen ist. Darüber hinaus ist das Artdesign der Einheiten passend zur Geschichte witzig und skurril, was nur noch von dem Sound unterstrichen wird. Jede Einheit gibt witzige Kommentare von sich, sobald man diese auswählt und in Bewegung setzt. Wer sich nicht sofort in eine PvP Partie stürzen möchte, der kann nach dem Training die Story Kampagne in Angriff nehmen und sich mit allen drei Fraktionen in insgesamt 18 Missionen austoben. Diese bieten ein herausforderndes Erlebnis und wem die Missionen nicht fordernd genug sind, der kann diese auch in einem Hardcore Modus durchspielen. Insgesamt bietet die Kampagne einen Umfang von 8 – 15 Spielstunden, je nach Fähigkeiten der Spieler.

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Über Egor Sommer (550 Artikel)
Egor ist ein leidenschaftlicher "Zocker" und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^
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