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Persona 5 – Das JRPG im Test

Persona 5 – Das hat uns nicht gefallen

Bei Persona 5 muss man sich schon recht Mühe geben, um auf Anhieb etwas Negatives zu finden. Sicher der Grafikstil und die Präsentation wird bestimmt auch seine Gegner finden, denn es mögen nun mal nicht alle einen Zeichentrickstil und Animes werden trotz dem ein oder anderen ernsten Thema als Kindersache abgestempelt. Der größte Kritikpunkt ist wohl die fehlende Lokalisierung des Titels, so ist das Spiel nur mit japanischen (per kostenlosem DLC) oder englischen Vertonung erhältlich. Die Untertitel sind dabei nur in englischer Sprache verfügbar. Bei so viel Umfang gibt es schon einiges zu lesen und dementsprechend sollte man für den Titel ein gutes Schulenglisch beherrschen. Ich finde es sehr schade, dass dieser Titel auf Grund der Sprachbarriere möglicherweise einigen Spielern verwehrt bleibt, denn Persona 5 ist wirklich ein gelungenes JRPG geworden.

Aus technischer Sicht war die Kameraeinstellung nicht immer perfekt, so ist diese das ein oder andere mal an Kanten hängen geblieben und ließ sich nicht verstellen, sodass die nächste Deckungsmöglichkeit nicht anviesirbar war oder der Feind nicht anvisiert werden konnte. Das ein oder andere mal konnte ich auch matschige Texturen ausmachen, diese fallen jedoch nicht schwer ins Gewicht, da ihr diese leicht übersehen werdet. Dieser Umstand ist auch ein wenig dem Grafikstil geschuldet, sind doch einige Personen extra ohne Gesichtsmerkmalen unterwegs und absichtlich etwas schwammig dargestellt, da diese Passanten keine wichtige Rolle einnehmen und gesichtslos an uns vorbeimarschieren. Darüber hinaus fand ich persönlich den Umstand nervig, dass man pro Tag nur zwei bzw. eine und an manchen Tagen sogar gar keine Interaktion ausüben kann, um den Charakter in seinen Attributen zu stärken. Für Perfektionisten könnte das ein Problem darstellen, denn unsere Zeit in Persona 5 ist auf ein Jahr begrenzt und möchte man im ersten Durchgang wirklich jedes Ereignis erleben, so ist viel Planung erforderlich, was wiederum in stress ausarten könnte. Da das Spiel ziemlich umfangreich ist und eine Spielzeit von 150+ Stunden beansprucht, ist der New Game + Modus zwar eine nette Bereicherung für diejenigen, die ein paar Ereignisse verpasst haben, jedoch wird sicherlich nicht jeder die Zeit haben das Spiel noch ein zweites mal durch zu spielen.

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Über Egor Sommer (400 Artikel)
Egor ist ein leidenschaftlicher "Zocker" und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^

2 Kommentare zu Persona 5 – Das JRPG im Test

  1. Da Persona 5 eine eigenständige Geschichte erzählt und nicht an die Vorgänger anknüpft ist der Einstieg in die Serie perfekt gelungen. Man wird ganz behutsam in die Welt von Persona herangeführt. Wie ich bereits schrieb, ist das ein Pflichtkauf für jeden JRPG Fan. Die Themen sind zwar stets ernster Natur, doch trotzdem kommt der Humor nicht zu kurz.

  2. hmmm hört sich tatsächlich an das ich mir das Teil vielleicht auch mal zulegen sollte. Hatte P5 schon einige Male in der Hand, weil ich das Cover irgendwie genial finde, aber es dann doch nicht gekauft, weil gerade wie du sagst, der Einstieg in viele J-Games fällt sehr oft, sehr schwer, weil die Stories eben gut durchdacht und extrem umfangreich und tiefgründig sind. Es ist teilweise wirklich schwer da durchzublicken, dranzubleiben und/oder Quereinzusteigen…

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