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Killzone: Shadowfall – Erster Exklusivtitel für PS4

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Killzone Shadowfall im Test – Das Gameplay im Detail

Killzone Shadowfall macht keinen Hehl daraus das es immer noch ein Shooter ist. Genauso wie vorangegangenen Teile dürfen wir in bester Egoshooter Manier unseren Weg durch die bösen, bösen Helgast ballern. Killzone Shadowfall bringt uns allerdings ein bisschen zum Grübeln. Nicht immer werden wir kopfüber im Kampf landen, sondern zwischendurch auch vor Entscheidungen gestellt. Wir können viele Wege gehen ohne das wir unbedingt kämpfen müssen, müssen darauf achten das der feind nicht Alarm schlägt, ansonsten kommt teils massive Verstärkung, und es kann durchaus schonmal kompliziert werden. Eure Feinde hören euch jetzt mittlerweile auch sehr gut.

Spielerisch ist Killzone Shadowfall ein typischer Egoshooter mit leichten Schleichelementen. Hier mal auf eine Überwachungskamera achten, da mal einen Gegner von hinten mit dem Messer gemeuchelt, nein wir tragen nicht den Codenamen Snake und es wird auch keine Fortsetzung allá Splinter Cell Killzone geben. Die leichten Elemente aus Metal Gear Solid und anderen Tactital Shootern sind ein nettes Detail, überwiegen aber zum Glück nicht. Fans der Serie sind eigentlich eher geballer gewöhnt und keine Schleichorgien.

Die weitläufigen Levels, mit verschiedenen Wegen die ihr gehen könnt, lohnen sich gesehen zu haben. Allerdings wird das auch schnell mal unübersichtlich. Stellt euch vor ihr steht vor einer 10 Kilometer hohen Mauer, in einem Tal, ruft die Missionsnavigation auf und euer Wegpunkt erscheint irgendwo oben an der Mauer. Wie ihr da hin kommen sollt ist dann erstmal euer Problem. Auch gibt es zwischen den Wegpunkten keine Zwischen-Checkpoint die euch die Navigation erleichtern würden. So verläuft man sich zwischendurch schon einmal.

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Das ihr durchaus in der Lage seid euch zu verlaufen ist nur eine der Kleinigkeiten die scheinbar durch fehlende Beta-Tests nicht aufgefallen sind. Jedenfalls hat man den Eindruck das hier einiges durchaus nicht gemacht worden sein kann. Es nervt jedenfalls gewaltig wenn wir teilweise wirklich 10 Minuten nach dem Weg suchen, wieder zurück laufen und trotzdem den Weg nicht finden. Hinzu kommt die teilweise etwas fade K.I. die uns doch überrascht. Wir ballern gerade in einem Hotel mit der Gatling auf eine Deckung und der Feind schaut mal nach wie heftig die Kugeln weh tun die gerade direkt über seinem Kopf einschlagen. Das ist schon etwas enttäuschend für einen Next-Gen Titel.

Spielerisch wirkt sich das eigentlich aber nicht so unheimlich stark aus. Wir haben trotzdem unseren Spaß dabei. Auch die teilweise ruhigen Einlagen kommen gar nicht so schlecht rüber. Killzone Shadowfall ist vor allem in diesen ruhigen Momenten ganz groß. Wir erleben wirklich eine Überraschung. Das Spielprinzip mit unserer Drohne, die wir immer dabei haben ist ein interessantes Gimmick. Diese Drohne können wir zum einen voraus schicken um den Gegnern schon einmal einzuheizen, oder diese abzulenken. Im nächsten Moment brauchen wir die Drohe um ein Seil abzuschießen an dem wir uns durch die Gegend gleiten lassen können. Alternativ kann diese auch einen Energieschild für uns erstellen. Die Drohne kann uns auch heilen, wenn sie genug Adrenalin Packs dabei hat.

Die Auswahl an Waffen ist recht begrenzt. Ihr könnt zwar auch die Waffen eurer Feinde einsammeln, müsst ihr teilweise auch, aber die Auswahl an verschiedenen Waffenklassen oder Waffentypen ist arg eingeschränkt. Auch die Auswahl verschiedener Gegnertypen hält sich mit einer Hand voll stark in Grenzen. Helgast, Helgast mit Schild, Walker (Kampfroboter), ATAC (fliegende Kampfdrohnen der Helgast) Scharfschützen und das wars eigentlich auch schon so gut wie. Der Schwierigkeitsgrad steigt im Verlauf der Spieles von lächerlich bis auf heftig an. Wir sind es eigentlich gewohnt auf dem Level „Leicht“ sehr schnell durch die komplette Story durch zu sein, aber da hatten wir hier Essig.

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Über Frank Ludwig (2292 Artikel)
Frank zockt seit er denken kann und lebt für seine Hobbies. Als Hobbyautor, Webmaster, CEO und Mädchen für alles weiß er viel, aber nicht alles. Was immer ihr wissen wollt, sucht oder braucht, Frank hat eine Lösung für euch, und wenn er die Antwort bei seinen zuverlässigen Kollegen suchen muss ;-)
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