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Fe im Test – Ein kunstvoller Ruf in den Wald


Fe – Das hat uns gefallen

Fe ist ein stimmungsvoller Indie-Titel, welcher durch seine musikalische Untermalung und besonderen Grafikstils euch in seinen Bann ziehen wird, sofern ihr euch auf diese Art von Spiel einlassen wollt. Kämpfen ist mit Fe nicht möglich und so müsst ihr schleichend und mit Köpfchen an den patrouillierenden Einheiten der „Silent Ones“ vorbeikommen, wenn ihr nicht den schnellen Bildschirmtod erleben wollt. Die Speicherpunkte sind jedoch extrem fair gesetzt, sodass euch die Bildschirmtode nicht sonderlich ärgern dürften, da meistens nur wenige Meter zurückgelegt werden müssen. Damit euch die „Silent Ones“ nicht erwischen stehen euch reichlich kleinere Büsche zur Verfügung, in denen ihr euch Zeitweise verstecken könnt. Zu beginn des Abenteuers kann Fe nur seine eigene Sprache sprechen oder besser gesagt Stimme erheben, denn mit der R2-Taste beginnt Fe zu singen. Mit dem ausgeübten Druck auf die Schultertaste bestimmt ihr die Intensität der gesungenen Sprache, was beim kommunizieren mit der Tier- und pflanzenwelt an Bedeutung gewinnt. Fangt ihr an mit einem Tier oder einer Pflanze zu kommunizieren, so verblasst der Hintergrund ganz langsam und rückt die beiden singenden Figuren in den Mittelpunkt. Zunächst lässt sich nur mit kleinen Tieren kommunizieren, um deren Hilfe zu erbitten, im späteren Spielverlauf trefft ihr auch auf größere Vertreter ihrer Art und könnt auf diesen Reiten und zu den „Silent Ones“ locken, damit diese für euch den Weg frei räumen. Die Sprachen der Tiere lernt ihr aber nur von den großen Anführern der Tiervölker, die zunächst eure Hilfe benötigen. Habt ihr die insgesamt sechs Sprachen gelernt, so könnt ihr unterschiedliche Mechaniken nutzen, um euch in der Welt von Fe fortzubewegen.

Kleine lila Blumen öffnen sich auf einen Ruf einer bestimmten Tierart und katapultieren euch auf höher gelegene Vorsprünge, kleine grüne Pflanzen öffnen ihre Knospe auf den Ruf der Vögel und geben einen grünen Ball preis, welcher von dazu genutzt werden kann versperrte Wege zu öffnen oder gefangene Sachen der „Silent Ones“ wieder zu befreien. In insgesamt sechs frei erkundbaren Gebieten gibt es so einiges zu entdecken, denn wer genau aufpasst kann lila Kristalle entdecken, mit denen man ebenfalls sechs unterschiedliche Fähigkeiten freischalten kann. Zudem können Steintafeln und Rückblenden auf der Reise entdeckt werden, welche die spärlich erzählte Geschichte ergänzen. Die erste Fähigkeit ist schnell erspielt, denn dafür benötigt ihr nur einen Kristall. So ermöglicht euch die erste Fähigkeit auf Bäume zu klettern, die zweite Fähigkeit benötigt schon vier Kristalle und ermöglicht euch das Gleiten, für die dritte Fähigkeit müsst ihr insgesamt 14 Kristalle gefunden haben und so müsst ihr immer mehr Kristalle zusammentragen, um die nächste Fähigkeit erwerben zu können. Zum Durchspielen sind jedoch nur ersten beiden Fähigkeiten unabdingbar.

Darüber hinaus wird euch eurer aktuelles Ziel stets auf der Karte angezeigt, was ihr optional auch in den Einstellungen ausstellen könnt, sollte euch dieser gelb, hüpfende Punkt auf der Karte beim erkunden der Welt stören. Das erleichtert euren Fortschritt ungemein und zu keinem Zeitpunkt haben wir uns in der Welt von Fe verloren gefühlt. Wem der Punkt auf der Karte nicht genügt, kann im späteren Spielverlauf auch einen kleinen Vogel rufen, der euch den richtigen Weg weist. Nach ungefähr sechs Stunden könnt ihr bereits den Abspann erreichen und das Abenteuer beenden, wer alle Kristalle und Geschichtsfetzen in der Welt entdecken möchte, wird deutlich länger ins Spiel abtauchen können.

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Über Egor Sommer (598 Artikel)
Egor ist ein leidenschaftlicher "Zocker" und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^

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