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Erste Eindrücke von Breakaway

Entwickler Double Helix bringt uns unter dem Label der Amazon Games Studios ein neues MOBA auf die Gamescom mit. Wir haben uns direkt einmal in Breakaway reingestürzt und uns angeschaut was sich seit der ersten Alpha Tests getan hat und vor allem ob es sich lohnt das Spiel weiter zu verfolgen. Nun wisst ihr natürlich das wir Amazon Partner sind und regelmäßig hier auch Amazon Werbung posten, das möchten wir an dieser Stelle einmal vorweg nehmen, wir verdienen natürlich mit Amazon ein bisschen Werbekostenerstattungen. Wir hätten also theoretisch einen Grund uns mit den Jungs gut zu stellen. Ihr ahnt schon was jetzt kommt…

In Breakaway spielen jeweils 4 gegen 4 ein Match auf einer bisher recht kleinen Karte. In der Mitte der karte erscheint ein Relikt, das Handball, oder Fußball mäßig in die gegnerische Basis befärdert werden muss. Ihr könnt das Relikt aufnehmen und selbst dort hin tragen, oder ihr werft es einem Kumpel zu und gewinnt so einen Punkt.

In der bisher gezeigten Variante ist die Spielbalance einfach nur schrecklich. Wie immer habe ich meinen Charakter nach Sympathie und nicht nach praktischen Gesichtspunkten gewählt. Herausgekommen ist ein Sniper. Als Sniper Charakter hatte ich allerdings keine Chance irgendetwas zu reißen. Den Schaden den ich angerichtet habe tendierte gen Null und der einzige praktische Nebeneffekt war es das meine Treffen eine Chance von 1:3 hatten dem Gegner das Relikt aus der Hand zu schießen. Das haben im Test unsere Gegener schnell herausgefunden und somit wurde ich zum leichten Ziel erklärt… ergo: Killt zuerst Frank. Entsprechend schnell war ich auch immer aus dem Spiel genommen worden, da mein Sniper Char einfach nichts ausgehalten hat. Ich selbst konnte 20 oder 30 Kopftreffer gegen ander Spieler austeilen ohne denjenigen zu Boden zu strecken aber 3-4 Sekunden haben Nahkampfspielern gereicht um mich aus dem Spiel zu nehmen. Die Schussfrequenz des Snipers lag bei etwa 1 Schuss pro Sekunde.

Die gezeigte Karte war winzig. Da brauchte man sich eigentlich die Karte garnicht merken, kann man sie doch mit einem einzigen Blick sofort komplett Überblicken.

Soviel muss man Breakaway lassen, es lies sich spielen. Ich selbst bin kein großer MOBA Fan, aber die spielbarkeit wäre durchaus gut gewesen. Die Charaktere interessant gestaltet und insgesamt sah das Spiel recht hübsch aus, nicht bahnbrechend und kein Highlight, aber brauchbar und durchaus einen Blick wert. Allerdings hat mir persönlich das Spielprinzip garnicht zugesagt, wirkt es doch einfach nur wie ein sinnloses herumgeprügel mit nicht ausbalancierten Charakteren, auf eine Minimap auf der wir uns um einen Ball prügeln!? Das kann man deutlich besser inszenieren und sicherlich auch deutlich besser rüberbringen. So wie es aktuell aussieht würden wir eher ganz weit Abstand von Breakaway nehmen.

Wir denken: Wenn Amazon hier nicht noch viel dran bastelt dann packen wir Battleborn und Evolve wieder aus… die sind besser…

Über Frank Ludwig (2378 Artikel)
Frank zockt seit er denken kann und lebt für seine Hobbies. Als Hobbyautor, Webmaster, CEO und Mädchen für alles weiß er viel, aber nicht alles. Was immer ihr wissen wollt, sucht oder braucht, Frank hat eine Lösung für euch, und wenn er die Antwort bei seinen zuverlässigen Kollegen suchen muss ;-)

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