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Destiny 2 im Test – Kehrt zurück zum Licht


Destiny 2 – Zusammenfassung und Bewertung

Destiny 2 ist ein grandioser Shooter geworden und liefert nun deutlich mehr Story und PvE Inhalte für Solisten, aber auch Multiplayer Spieler kommen auf ihre Kosten, denn das gesamte Abenteuer, egal ob Story Kampagne, Nebenquests oder die Erkundung der vier Welten kann mit Freunden bestritten werden. Die Hauptmissionen sind nun viel mehr miteinander verknüpft, sodass sich die Story besser zur Geltung kommt und es sich nicht anfühlt, als würde man nur eine Mission nach der nächsten abklappern. Das Gunplay ist wie immer fantastisch umgesetzt. Jede Waffe und Klasse spielt sich anders. Zudem unterscheiden sich die vier Welten, Erde, Io, Titan und Nessus nicht nur durch ihre augenscheinlichen Äußerlichkeiten, sondern werden akustisch mit unterschiedlichen Soundtracks versehen, um dem Spieler so einen leichteren Wiedererkennungswert zu liefern. 

Für Veteranen wird es sicherlich eine enttäuschung sein, dass Bungie sich hier nicht einmal die Mühe gemacht hat dem Destiny Universum neue Rassen, Klassen oder Feinde zu spendieren. Alles ist beim alten, auch das Spielgefühl im Allgemeinen ist zum größten Teil identisch geblieben, was den Eindruck eines größeren DLCs hinterlässt. Doch die Entwickler haben sich größte Mühe gegeben dem Spiel mehr Leben einzuhauchen und das öde Grimoire-System des Erstlings ist zum Glück Geschichte. All die Lore zum Destiny Universum findet ihr nun in den zahlreichen Aktivitäten des Spiels, als auch in der Erkundung selbst. 

Die Story  Kampagne wird euch zwischen 8-10 Stunden beschäftigen, doch mit deren Abschluss habt ihr noch lange nicht alles in Destiny 2 erlebt. Für einen Shooter ist die Spielzeit zwar ordentlich, aber Destiny möchte ja ein MMO sein und dafür ist diese wiederum etwas enttäuschend, auch wenn ihr bestimmt ca. 50-60 Stunden Stunden pro Charakter benötigen werdet um diesen auf das Maximal Level von 350 zu steigern. Aber lange müssen die Hüter nicht auf Nachschub warten, denn der erste DLC klopft bereits an die Tür, schade nur, dass man wieder zur Kasse gebeten wird, so schnell nach dem Release. 

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Über Egor Sommer (353 Artikel)
Egor ist ein leidenschaftlicher "Zocker" und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^

2 Kommentare zu Destiny 2 im Test – Kehrt zurück zum Licht

  1. Hammer Spiel!

  2. Da bin ich ganz deiner Meinung Egor. ich habe den Artikel gerade nochmal angezeigt bekommen und mir gedacht ich flieg nochmal drüber. Beim Praxistest zeigt sich das man in unter 6 Stunden an Level 20 kommen kann. Hat man dann bereits einen Main Char der über 300 ist hat man den zweiten auch recht schnell da, es sei denn man hat vergessen die Exos für ALLE Klassen bei Xur zu kaufen.

    Ich bin angesichts des Endgame Content doch sehr enttäuscht irgendwie, da gabs in Destiny 1 mehr zu tun. Die Dämmerungsstrikes finde ich ehrlich gesagt teilweise zu hefitg, zumindest angesichts der Zeitbegrenzung. Wir haben es letzte Woche selbst mit dem Glitch versucht und nicht geschafft, obwohl wir alle an die 300 sind… naja vielleicht auch nur ein Formtief, die Woche davor gings ja ohne Probleme.

    Was mich hauptsächlich stört ist die Tatsache das Bungie hier so unheimlich viel versprochen hat und eigentlich nicht viel geliefert hat. Klar da kommt wieder neues, wie der neue Planet der angekündigt ist und die neue Storyline, wenn allerdings diesmal wieder 2-3 Stunden Gameplay, ein paar Patroullien und dergleichen für viel Geld verkloppt werden höre ich glaube ich sehr schnell mit Destiny auf.

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