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Destiny 2 im Test – Kehrt zurück zum Licht

Destiny 2 – Das hat uns gefallen

Bungies Entwicklerteam hat auf die Kritiken des ersten Teils gehört und liefert mit Destiny 2 nun endlich genug Inhalt auch für Solisten, denn wenn man die Story Kampagne nach 8-10 Stunden durch hat, dann ist noch lange nicht Schluss. Neben der Hauptstory könnt ihr versteckte Sektoren aufsuchen und dort kleine Bosse für Loot erlegen oder aber ihr durchstreift die weitläufigen Areale und versucht alle versteckten Truhen zu entdecken. Sowohl versteckte Truhen, als auch die verlorenen Sektoren sind von Anfang an auf der Karte markiert, was es euch einfacher macht schnell an gute Ausrüstung zu gelangen. Zudem sind die verlorenen Sektoren zusätzlich in der Welt von Destiny mit besonderen Symbolen markiert, sodass ihr beim erkunden schnell entdecken könnt, wo sich der geheime Zugang befindet. Darüber hinaus sind die Hauptmissionen mehr miteinander verknüpft, als noch im Vorgänger. Dank neuem Missionsablauf wird auch der Spielfluss nicht mehr so stark unterbrochen wie noch bei Destiny 1. Denn im Gegensatz zum Vorgänger landet ihr nicht nach jeder Mission zunächst im Orbit, um von da aus die nächste Mission starten zu können. Sollte sich die nächste Mission auf derselben Welt befinden, dann öffnet ihr einfach die Karte und steuert von da aus die nächste Mission an und das schönste ist, dass ihr wie in anderen Open World Titeln, weiterhin die Welt erkunden könnt und so trotz laufender Story Mission einen kurzen Abstecher in einen verlorenen Sektor macht, um noch schnell guten Loot auf dem Weg einsammelt. Die vier verfügbaren Welten, Erde, Io, Titan und Nessus sehen nicht nur alle unterschiedlich aus, sondern bieten ihre eigenen „Abenteuer“- und „Quest“-Missionen an.

Da es sich bei Destiny 2 um einen Online Titel handelt trefft ihr in der Welt stets auf andere Spieler, die ihre ganz eigenen Geschichten im Universum erleben, so kommt es öfters vor, dass ihr unerwartet Hilfe von anderen Spielern beim Absolvieren eurer Aufgabe erhaltet, entweder, weil sie freundlich sind und nur helfen möchten oder aber ebenfalls dabei sind dieselbe Quest zu erledigen, nur kurz vor den Bossen, werden keine Truppenmitglieder ausgeschlossen.

Eine der großen Stärken des Spiels ist weiterhin das hervorragende Gunplay, vom Spielgefühl ähnelt es immer noch sehr stark dem Vorgänger. Steuerung und Waffen-Feedback  sind grandios, kein Wunder haben die Entwickler doch einiges an Erfahrung aus der Halo-Reihe gewinnen können. Alle Waffentypen fühlen sich merklich anders an, eine Handfeuerwaffe zum Beispiel hat einen mächtigen Rückschlag, Automatikgewehre hauen ihre Munition im Dauerfeuer raus, Scoutgewehre verschiessen einzelne Salven und Raketenwerfer oder Granatwerfer zaubern ein gewaltiges Explusionsfeuerwerk auf den Bildschirm. Auch die unterschiedlichen Klassen bieten einige Unterschiede, nicht nur in ihren Kräften, sondern auch in deren Beweglichkeit. Die Jäger sind zum Beispiel um einiges flinker als ein Titan oder Warlock. Jede Klasse verfügt über drei unterschiedliche Subklassen, mit wiederum drei verschiedenen Superattacken, darüber hinaus könnt ihr zwischen zwei Blöcken mit jeweils vier passiven Fertigkeiten wählen. 

Zu den weiteren Beschäftigungen zählen die sogenannten „Abenteuer“-Missionen, die euch mehr Informationen zu den Charakteren liefern, „Quest“-Missionen, die euch kurze Geschichten erzählen und weitere verknüpfte „Quest“-Missionen eröffnen, „Patroullie“Missionen kehren immer wieder, sind kurz und versorgen euch mit „Tokens“, welche ihr bei entsprechenden Personen gegen Engramme eintauschen könnt. Dann gibt es noch die optionalen öffentlichen Events, die ihr entweder selbst startet oder einfach hereinplatzt und den Loot abstaubt, hier gilt es einfach nur einen Boss zu erledigen. Hinzu können die öffentlichen Events in heroische Events umgewandelt werden, um so mit etwas Glück an exotische Engramme zu gelangen. Zudem müsst ihr auch für einige Exotische Items kleinere Quests erledigen und Rätsel lösen, um an diese zu gelangen, wie zum Beispiel die exotische Pistole „Rattenkönig“.

Habt ihr eine gewisse Stärke (Lichtlevel) erreicht, so eröffnen sich euch die sogenannten „Strikes“, die ihr mit bis zu zwei weitern Spielern bewältigen müsst, solltet ihr in keinem Trupp sein, dann werden euch zwei zufällige Spieler zur Verfügung gestellt und das gleiche gilt für den Raid, der mit einem sechs-Mann starken Trupp in Angriff genommen werden sollte. Dieser steht euch auch erst ab einem Lichtlevel von 260 zur Verfügung. Im Moment liegt das Maximallevel des Hüters bei 20 und das maximale Lichtlevel bei 350. Habt ihr euren Hüter auf Level 20 gebracht, so sammelt ihr weiterhin fleißig Erfahrungspunkte, die ab einem gewissen Punkt nicht zum Levelaufstieg führen, sondern euch glänzende Engramme liefern, diese wiederum werden im Turm abschließend gegen kosmetische Items eingetauscht und ersparen euch Echtgeld ins Spiel zu investieren. 

Der PvP Bereich im Schmelztiegel wurde von uns nur aufgesucht um Herausforderungen zu absolvieren und so schneller an seltene Items zu kommen, aber im Großen und ganzen hat auch dieser mit seinen zahlreichen Modi für Unterhaltung sorgen können. Um zu den „Prüfungen der Neun“ Einlass zu erhalten, muss man zum Beispiel erst einmal einige PvP Matches bestreiten, dabei ist es egal, ob es sich um schnelle oder kompetitive Spiele handelt. 

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Über Egor Sommer (411 Artikel)

Egor ist ein leidenschaftlicher „Zocker“ und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^

2 Kommentare zu Destiny 2 im Test – Kehrt zurück zum Licht

  1. Hammer Spiel!

  2. Da bin ich ganz deiner Meinung Egor. ich habe den Artikel gerade nochmal angezeigt bekommen und mir gedacht ich flieg nochmal drüber. Beim Praxistest zeigt sich das man in unter 6 Stunden an Level 20 kommen kann. Hat man dann bereits einen Main Char der über 300 ist hat man den zweiten auch recht schnell da, es sei denn man hat vergessen die Exos für ALLE Klassen bei Xur zu kaufen.

    Ich bin angesichts des Endgame Content doch sehr enttäuscht irgendwie, da gabs in Destiny 1 mehr zu tun. Die Dämmerungsstrikes finde ich ehrlich gesagt teilweise zu hefitg, zumindest angesichts der Zeitbegrenzung. Wir haben es letzte Woche selbst mit dem Glitch versucht und nicht geschafft, obwohl wir alle an die 300 sind… naja vielleicht auch nur ein Formtief, die Woche davor gings ja ohne Probleme.

    Was mich hauptsächlich stört ist die Tatsache das Bungie hier so unheimlich viel versprochen hat und eigentlich nicht viel geliefert hat. Klar da kommt wieder neues, wie der neue Planet der angekündigt ist und die neue Storyline, wenn allerdings diesmal wieder 2-3 Stunden Gameplay, ein paar Patroullien und dergleichen für viel Geld verkloppt werden höre ich glaube ich sehr schnell mit Destiny auf.

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