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Call of Duty Ghosts PS3 der Singleplayermodus im Test

Call of Duty Ghosts CoverCall of Duty Ghosts ist ein Titel auf den wir sehr lange gewartet haben. Nach Modern Warfare 3 ist lange nichts mehr gekommen, fast ein ganzes Jahr ist mittlerweile vergangen. Im Vorfeld haben wir euch ja schon einiges von COD Ghosts berichtet. Unter anderem das ihr eure PS3 Version (Auch in unserem Adventskalender) natürlich auch für gerade einmal 10 Euro auf die PS4 Version upgraden könnt. Auch das es im Vorfeld natürlich einiges an Kritik gegeben hat, hat uns natürlich auch skeptisch gemacht, deshalb haben wir uns auch entschieden den Test aufzusplitten. Ihr werdet einen Singleplayertest bekommen, und einen Multiplayertest. Mit beidem haben wir uns mittlerweile ausführliche beschäftigt, und wir möchten beide Bereiche in diesem Fall einmal trennen. Ein ausführliches Resümee zum Spiel bekommt ihr ebenfalls eigenständig von uns.

Call of Duty Ghosts – Die Story

Gerade noch sitzt ihr mit eurem Bruder und eurem Vater an einem Lagerfeuer und hört sich seine alten Geschichten über „Supereinheiten“ aus einem alten Krieg an, da gibt es ein Erdbeeben. Dieses Erdbeeben lässt euch natürlich sofort aufbrechen. Ihr müsst zurück zum Haus, doch stellt sich dummerweise heraus das es kein Erdbeben war. Während euer Vater noch irgendwas von Odin brüllt findet ihr euch bereits wenige Augenblicke danach im absoluten Chaos wieder. Es ist ein Angriff, mitten in den USA. Riesige Geschosse schießen vom Himmel herab und verwüsten die gesamte Umgebung. Am Rande eines dieser Einschläge steht euer Haus, und hier beginnt unsere Geschichte. Getrennt von eurem Vater bleibt euch nur die Möglichkeit die Flucht anzutreten. In einer gerade zusammenbrechenden Umgebung ist das ganze nicht wirklich einfach…

15 Jahre später findet ihr euch in einem großen Krieg wieder. Die Föderation, ein Zusammenschluss aus südamerikanischen Staaten hat den Einmarsch vorbereitet, und den Odin Verteidigungssatelliten gestohlen. Diesen konntet ihr zwar am Anfang des Krieges schon zerstören, aber die Schäden waren absolut tödlich. Ein Guerillakrieg ist entbrannt, und ihr kämpft natürlich auf der Seite der „guten“, der klassischen USA, oder sagen wir mal dem was davon über geblieben ist, und das ist nicht wirklich viel!

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Call of Duty Ghosts – Grafik & Sound

Die Grafik könnt ihr ja bereits auf unseren Screenshots sehen ist einfach nur fantastisch. Die gesamte Atmosphäre kommt perfekt rüber. Optisch erleben wir eine Menge kleiner Highlights, wie zum Beispiel unseren Wachhund, fantastische Partikeleffekte und aufwendige Animationen. Einmal dürfen wir das spontane Überfluten einer gesamten Stadt mitbekommen und dabei natürlich auch die Auswirkungen mitsamt aller herangeschwemmter Trümmerteile. Schön kommt auch rüber das die Waffen alle relativ unterschiedlich sind. Optisch sowie akustisch sind die Waffen recht gut gelungen, und hören sich auch alle anders an. Oftmals wird gerade bei den Waffen geschlampt, aber selbst mit dem Granatwerfer waren wir sehr zufrieden.

Kurzum ist Call of Duty Ghosts optisch und akustisch ein kleines Highlight das wir vielleicht maximal mit der PS4 Version toppen können. Im Egoshooterbereich kommt die Konkurrenz zwar ebenfalls an die Klasse heran, kann sie optisch aber nicht toppen.

Call of Duty Ghosts – Das Gameplay im Singleplayermodus

Jetzt gehts uns ein bisschen ans eingemachte. Call of Duty Ghosts spielt sich rein technisch wie ein typischer call of Duty teil. Wir stellen hier fest das wir sehr schnell im Spielgeschehen eingebunden waren, und uns sofort zurechtgefunden haben. Alleinig die erste Szene in der wir den Hund gesteuert haben hat uns ein wenig verwirrt. Das hat sich aber schnell gegeben als wir gemerkt haben das wir als Hund unterwegs sind. Als typischer Egoshooter ist Call of Duty Ghosts leicht zugänglich, und verfpgt dazu im Singleplayermodus über ein sehr ausgewogenes Gameplay. Es gibt wieder kleinere Verschnaufpausen, und bietet euch auch die Möglichkeit mal durchzuatmen. Allerdings nicht lange, denn dann geht es meistens recht heftig weiter. Kleinere „Päuschen“ bringen uns oft nur in die nächste Full-Power Situation.

Was der Singleplayermodus technisch richtig macht, macht er allerdings an der Story falsch. Nicht das ihr meint die Story sei schlecht, dafür haben sich Publisher Activision und Entwickler Infinity Ward sogar einen oskarprämierten Autoren ins Boot geholt. Die Story ist Super, aber leider viel zu kurz. Ihr erlebt tolle Momente, diese sind aber immer schnell vorbei, und selbst als ungeübter Spieler seid ihr in der Regel innerhalb von 4-6 Stunden durch. Wir haben nicht auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad angefangen und waren bereits nach knapp 4 Stunden 40 Minuten durch. Das ist definitiv zu wenig, und geht garnicht.

Natürlich erleben wir tolle Momente, sehen große Emotionen und erleben die Geschichte der Spezialeinheit Ghosts, zu der wir recht schnell selbst gehören. Wir sehen ganze Städte fallen, und benuzten eine Menge interessanter Waffen und Fahrzeuge, besuchen abgelegene Orte und erleben eine Menge Abenteuer. Leider muss man an dieser Stelle aber ehrlich sein, und ganz klar sagen das der Singleplayermodus noch kürzer geworden ist als beim letzten Teil. Beim aktuellen Preis ist Call of Duty Ghosts, für Spieler die den Multiplayermodus nicht mögen, oder nicht wollen, einen Blick wert aber kein sinnvoller kauf. Natürlich verreißen wir nicht gerne einen großen Titel wie Call of Duty aber die Singleplayerstory ist einfach viel zu kurz, wenn auch gut. 10 Euro pro Spielstunde sind aktuell zuviel.

Call of Duty Ghosts Singleplayer Fazit

wir fühlen uns wieder einmal wohl. Call of Duty Ghosts bietet uns eine große Story die danke einer aufwändigen Grafik und perfekter Effekte auch entsprechend Hollywoodreif präsentiert wird. Das rasante Gameplay, und immer wieder neue Wendungen in der Story binden uns intensiv an das Spiel. Die zerstörten und vom Krieg gezeichneten Levels des Spieles sind recht weitläufg, wenn auch meist linear aufgebaut. Es gibt immer wieder einiges an Wegen die man rechts und links laufen kann, aber im allgemeinen entsteht immer wieder der Eindruck einer fast offenen Spielwelt, auch wenn es nur eine Illusion ist. Optisch, akustisch und spielerisch ist der Singleplayermodus von Call of Duty Ghosts ein wirkliches Highlight. Allerdings die Spiellänge ist etwas Mau ausgefallen. Call of Duty Ghosts bietet gerade einmal 4-6 Stunden Spielzeit, je nach Fähigkeiten des Spielers. Das ist leider definitiv zu wenig, selbst das tolle Erlebnis das wir in dieser Zeit hatten täuscht nicht darüber hinweg das wir uns das Spiel nachmittags kaufen können, und noch am gleichen Abend durch sind. Das geht absolut nicht. Aus diesem Grund können wir den Singleplayermode nicht sonderlich gut bewerten, so leid es uns auch tut. Die einzige Verteidigung ist vielleicht das Call of Duty Ghosts den Fokus eher auf den Multiplayermodus legt, und auch dort am meisten Entwickelt worden ist. Die Konkurrenz hat es aber auch nicht besser gemacht. Hauptkonkurrent Battlefield 4 kommt auch nicht mit wesentlich mehr Story daher.

COD Ghosts PS3-Singleplayer only- Die Wertung von Playstation Choice

Achtung: Diese Wertung gilt nur für den Singleplayermodus, die Gesamtwertung findet ihr hier:

Call of Duty Ghosts für PS3 im Test – Das komplette Fazit

Über Frank Ludwig (2392 Artikel)
Frank zockt seit er denken kann und lebt für seine Hobbies. Als Hobbyautor, Webmaster, CEO und Mädchen für alles weiß er viel, aber nicht alles. Was immer ihr wissen wollt, sucht oder braucht, Frank hat eine Lösung für euch, und wenn er die Antwort bei seinen zuverlässigen Kollegen suchen muss ;-)
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