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Battleborn auf der Gamescom angezockt

Battleborn Logo

Klar gab es auf der Gamescom noch einiges mehr als nur die Paar Dinge über die wir bisher berichtet haben, leider konnten wir nicht absolut alles sehen was wir gerne gesehen hätten, es gab einfach zu viel um mit unserem kleinen Team wirklich überall gewesen zu sein. Aber ein paar kleine Dinge haben wir natürlich noch gesehen, obwohl Battleborn eigentlich keine kleine Geschichte ist sondern ein ganz großes Spiel.

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Das uns bekannte Universum ist lange schon Geschichte. Als die verschiedenen Rassen im Universum sich nun irgendwann endlich gefunden hatten ist es leider nicht zu einem friedlichen Miteinander gekommen. Die Rassen haben sich bekämpft und das Universum hat sich gewehrt. Irgendwann ist fast alles zerstört. Das Universum hat sich zerlegt und fast alle Sterne sind zerstört. Es gibt nur noch einen einigen, ein einziges Sonnensystem, bzw. das was davon übrig geblieben ist. Um Solus, den letzten Stern dreht sich in Battleborn alles. Es gibt nur noch diesen einen Stern, eine einzige Chance aufs überleben, umringt vom Detritus Ring, den Trümmern des zerstörten Universums entbrennt nun der letzte große Kampf um den letzten funken Licht und Leben im Universum.

Battleborn erinnert optisch sehr stark an Borderlands, was aber auch nicht wirklich überraschend ist, kommt es doch aus dem gleichen Studio. Battleborn spielt sich auch überraschenderweise recht ähnlich, allerdings mit einigen großen und kleinen Unterschieden. Battleborn legt wesentlich mehr wert auf kooperatives Gameplay. Ihr spielt Battleborn immer im Team von mehreren Charakteren und müsst halbwegs brauchbar zusammenarbeiten sonst gibt das keinen. In der bisher anspielbaren Version wirkt das gesamte Gameplay leider noch ein wenig schwerfällig, wir wurden mit guten Charakteren versorgt und konnten die gleiche Mission wie in der E3 Demo anspielen! Ein bisschen mehr Geschwindigkeit sollte schon noch ins Gameplay kommen um das Spiel flüssiger zu machen.

Die Optik von Battleborn hingegen ist bereits gut ausgearbeitet. Hier hat sich noch ein bisschen was getan, aber nicht viel im Unterschied zur E3 Demo. Was uns besonders gefallen hat war der Koop-Punkt, der wirklich gut herausgearbeitet ist. Arbeitet ihr nicht zusammen wird es nicht einfacher. Regelmäßiges wiederbeleben und gerade bei Bossgegnern ist zusammenarbeit gefragt.

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Die Entwickler haben besonderen Wert auf die verschiedenen Charaktere gelegt, das merkt man sehr deutlich. Es gibt unheimlich viele verschiedene Möglichkeiten das Spiel zu spielen. Wir finden bei Battleborn so ziemlich jede RPG-Klasse die wir suchen könnten. Wir haben Tanks, Supporter, Damage Dealer und vieles mehr. Wir haben Fernkämpfer und können uns aber auch mit Schwertern in den direkten Nahkampf werfen, Zauber wirken und trefft auf eine große Bandbreite an verschiedenen Möglichkeiten. Das macht Battleborn auf jeden Fall interessant, die strategische Komponente ist hier wichtiger denn je.

Battleborn hat uns gefallen, aber bisher nicht so wirklich vom Hocker hauen wollen, auch wenn hier intern die Meinungen ein wenig auseinandergehen, wir sind uns da von der Meinung her nicht ganz einig. Ich selbst sehe Battleborn ein wenig kritisch, es fehlt dem Spiel in meinen persönlichen Augen einfach an Geschwindigkeit und auch die Story ist auch recht flach. Wir hatten aber auch nicht wirklich viel Zeit uns mit dem Spiel zu beschäftigen, der Termin war für ein solch umfangreiches Spiel einfach zu kurz. Ein kleiner Blick ins Gameplay war möglich und ich darf sagen es hat Potential. Ob 2K und Gearbox das Potential allerdings richtig herausarbeiten können bleibt eine Frage die sich bis zum Release von Battleborn wohl nicht so einfach beantworten lässt. Bisher erinnert mich Battleborn noch ein bisschen zu stark an Borderlands und wirkt ein wenig wie eine Aufarbeitung…

Über Frank Ludwig (2378 Artikel)
Frank zockt seit er denken kann und lebt für seine Hobbies. Als Hobbyautor, Webmaster, CEO und Mädchen für alles weiß er viel, aber nicht alles. Was immer ihr wissen wollt, sucht oder braucht, Frank hat eine Lösung für euch, und wenn er die Antwort bei seinen zuverlässigen Kollegen suchen muss ;-)
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