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All-Star Fruit Racing im Test – Frisch-fruchtiger Spaß oder langweiliger Einheitsbrei?

All-Star Fruit Racing – Das hat uns gefallen

Möglicherweise ergeht es euch genauso wie mir und jedesmal wenn ihr ein Battle-Kart-Rennspiel spielt, dann habt ihr sofort „Mario Kart“ im Sinn und vergleicht automatisch dieses Spiel mit Nintendos kunterbunten Urgestein. Möglicherweise liegt dieser Assoziation Zugrunde, dass alle Spiele sich im Spieldesign sehr ähneln, denn alle versuchen mit der kunterbunten Grafik ein möglichst breit gefächertes Spielpublikum zu erreichen und dieses Vorhaben gelingt am besten mit einer USK-Einstufung ab 0 Jahren.  Auch „All-Star Fruit Racing“ geht diesen Weg und präsentiert sich in einer putzigen, farbenfrohen und kindgerechten Spielgrafik, welche von der Unreal Engine 4 befeurt wird. Am meisten hat uns jedoch der immense Umfang des Titels positiv überrascht, welcher den ein oder anderen Spieler definitiv etliche Spielstunden fesseln und unterhalten dürfte.Insgesamt bietet euch der Titel 21 Rennstrecken, die auf fünf unterschiedlichen Welten verteilt sind: Frühling, Sommer, Herbst und Winter sowie Spezialinseln. Dabei sind die Rennstrecken größtenteils originel und wunderschön, man kommt nicht dran vorbei auch über die Vegetation und Vielfalt zu staunen, während man einen gewaltigen Vulkan hochrast oder um den körper einer riesigen Schlange düst oder einfach nur riesigen Schneebällen ausweicht.

Für Solisten bietet „All-Star Fruit Racing“ einen Karriere-Modus mit insgesamt 11 Cups, wo es in fünf unterschiedlichen Spielmodi darum geht die Spitze zu errreichen. Neben dem üblichen Spielmodus in welchem ihr beim Aufsammeln eines Objekts mit einer zufälligen Waffe augerüstet werdet, hat Entwickler 3DClouds.it aber auch eigene Ideen eingebracht. In „Juicer-Modus“ sammelt ihr verschiedene Früchte ein, um die Flüssigkeitstanks des Entsafters aufzufüllen und kombiniert dank dem „Juicer-Power-Up-System“ mit der den Tasten / / / die Safttanks, um mächtige Power-Ups einzusetzen. So entscheiden wir selbst, wann wir die Boost-Fähigkeit einsetzen, die Charaktergebundene ultimative Fähigkeit einsetzen, unseren Vordermann abschießen oder eine Falle legen. Dank dem Juicer-Power-Up-System hebt sich der Titel deutlich von „Mario Kart“ und Co. ab und sorgt für einen frischen Wind. Zudem könnt ihr eigene Wettbewerbe erstellen, aus insgesamt 21 Rennstrecken wählen, einen von drei Schwierigkeitsgraden bestimmen und sich für die Spielmodi entscheiden. Wem das Spiel zunächst zu schwer erscheint, der kann auf das ausführliche Trainings-Angebot zurückgreifen und den ein oder anderen unerwarteten Kniff herausfinden, wie zum Beispiel die Drift-Mechanik, welche dem Spieler einen zusätzlichen boost während des Rennens ermöglicht. 

Wer lieber mit seinen Freunden spielt, der kommt bei „All-Star Fruit Racing“ voll auf seine Kosten, denn neben einem Online Multiplayer, in welchem man sich mit bis zu neun Freunden messen kann, stehen dem Spieler auch ein Koop-Split-Screen-Modus zur Verfügung. Dabei können sich die Spieler zu zweit, zu dritt oder auch zu viert auf der Couch platzieren und ihren Spaß im Wettkampf haben. Besonders gut hat uns auch das Umrüsten der eigenen Karts gefallen, womit man sich zumindest Kart-technisch ein wenig abheben kann.

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