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Accel World Vs. Sword Art Online – Ist das Anime-RPG Crossover gelungen?

Accel World Vs. Sword Art Online – Das hat uns nicht gefallen

Alles am Accel World Vs. Sword Art Online scheint aus der letzten Generation zu stammen und hätte grafisch selbst verglichen mit einigen Playstation 3 Titeln eine schlechte Figur gemacht. Sicherlich liegt es auch an der Tatsache, dass die Entwickler den Titel sowohl für die Playstation 4, als auch die Playstation Vita veröffentlicht haben, dennoch gibt es auch viele positive Beispiele, wo dieser Aspekt besser gehandhabt wurde (siehe zum Beispiel „Dragon Quest Heroes II“). Das Kampfsystem ist nicht ausgereift und weist signifikante schwächen auf, so ist dieses auf zwei Ebenen aufgeteilt, zum einen haben wir den soliden Bodenkampf und den noch verbesserungswürdigen Luftkampf. Während alle Sword Art Online Charaktere über Flugeigenschaften verfügen, fehlt diese Mechanik bei den Accel World Charakteren, bis auf einige Ausnahmen leider gänzlich. Wer geschickt ist, wird auch die Accel World Charaktere in Luftkämpfen einsetzen können, jedoch ist es eher umständlich und nervenaufreibend. Während das Kampfsystem am Boden mit all den Fähigkeiten und anvisieren der Gegner relativ gut funktioniert, sieht das ganze im Luftkampf anders aus und kann schon mal nerven kosten. Wer geschickt ist, wird auch die Accel World Charaktere in Luftkämpfen einsetzen können, jedoch ist es eher umständlich und nervenaufreibend. Die Accel World Charaktere können sich per gleichzeitigen Knopfdruck des Vierecks und der X-Taste zum Feind teleportieren, egal ob dieser sich in der Luft oder am Boden befindet und diesen dann gezielt angreifen, habt ihr jedoch dem Feind mit leichten und schweren Angriffen und möglicherweise noch der ein oder anderen Fertigkeit zugesetzt und dieser hat es überlebt schwebt ihr langsam wieder zu Boden und müsst erneut die Teleportation einsetzen oder ihr schafft es mit gezielten Sprüngen wieder zum Feind anzuschließen. Viele Angriffe können auch ins leere verlaufen, sobald der Gegner plötzlich etwas tiefer sinkt oder höher aufsteigt. Und sollte man einen Dash-Angriff ausführen, so ist man stets bemüht wieder zum anvisierten Gegner zu fliegen, um weiter kämpfen zu können. Boss-Gegner sind besonders nervig, da diese viel aushalten und ständig hin und her fliegen, dementsprechend ist man länger mit dem Jagen des Bosses beschäftigt, als mit dem tatsächlichen Kampf. Darüber hinaus hat man zwar einige Karten in Ebenen unterteilt, da diese sich aber beim umschalten überlappen und nur bestimmte Punkte wie das Stadt- bzw. Dungeon-Portal fix bleiben, gestaltet sich die Orientierung etwas schwierig und so ist nur eine grobe Übersicht ermöglicht. Ein weiterer Kritikpunkt ist die leere Welt an sich, denn bis auf ein paar Gegner-Gruppen, welche alle paar Meter zu finden sind, gibt es nichts zu erkunden oder zu entdecken. Man findet zwar hier und da eine Kiste, jedoch sind zu Beginn viele davon noch verschlossen, dadurch ist die Erkundung kaum lohnenswert.  Nebenmissionen werden hier zur Arbeit und machen keinen Spaß. Diese lassen sich auf einem Board in der Stadt finden. Dabei gilt die Devise Quantität vor Qualität, so sind zwar zahlreiche Missionen bereits zu Beginn vorhanden, doch bestehen diese nur aus Monster „kloppen“. Annehmen, durchlesen, bestimmte Gegnergruppe töten und abgeben. Eine gewisse Anzahl zu töten reicht jedoch manches mal nicht aus, denn ihr müsst einige Monster so lange erledigen, bis ihr einen bestimmten Gegenstand von diesen erlangt.

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Über Egor Sommer (411 Artikel)

Egor ist ein leidenschaftlicher „Zocker“ und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^

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