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Absolver – Martial Arts Nervenkitzel im Test

Absolver – Das hat uns gefallen

Das Kampfsystem von Absolver ist eines der besten, welches wir je erlebt haben. Spieler haben hier die Möglichkeit aus zahlreichen Schlägen und Tritten ihr eigenes Deck zusammen zu stellen und ihren ganz eigenen Kampfstil zu kreieren. Vier Decks mit jeweils vier Angriffssequenzen stehen dem Spieler hierfür zur Verfügung und mit der ausgefallenen Anzeige am unteren Bildschirmrand verliert man nie den Überblick über die aufeinanderfolgenden Angriffssequenzen. Eine Raute zeigt ganz genau auf, welcher Angriff als nächstes ausgeführt wird, nach einem erfolgten Angriff wechselt die Richtung in der Raute und leitet den nächsten Angriff ein, wenn der Spieler aber einen andere Angriffssequenz ausführen möchte, so kann er die Richtung der Rautenanzeige selbst bestimmen. Neue Angriffe erlernt ihr von anderen Kontrahenten, indem ihr ihre Angriffe, blockt, ausweicht oder pariert. Wendet der Gegner einen unbekannten Angriff an, steigt die Erfahrung des Spielers in dieser Hinsicht, ist genug Erfahrung vorhanden, so wird der jeweilige Move im Deck des Spielers zugänglich. Rollenspieltypisch erstellen die Spieler zunächst ihren eigenen Charakter und können zwischen drei unterschiedlichen Kampfstilen wählen, die jeweils mit einer besonderen Parierfähigkeit aufwarten. Als „Forsaken“ pariert ihr die Angriffe des Gegners und betäubt diesen kurzzeitig, als „Kalt Method“ absorbiert ihr die Angriffe eures Gegenübers und wandelnd die gewonnene Energie in Ausdauer um. Wählt ihr den Kampfstil „Windfall“ so könnt ihr den Angriffen eures Kontrahenten entgehen und verlangsamt seine Bewegungen kurzzeitig. Da ihr im Spiel alle möglichen Moves erlernen könnt, ist nur die besondere Eigenschaft für eure Wahl entscheidend. Neben den Fäusten habt ihr auch die Möglichkeit zwei zusätzliche Waffentypen zu meistern, zum einen unterschiedliche Hieb- und Stichwaffen (Schwerter, Keulen) und zum anderen Kampfhandschuhe. Jeder Waffentyp verfügt über individuelle Angriffssequenzen und der Spieler kann noch zusätzlich neue Moves erlernen, in dem er sich Kontrahenten mit Waffen stellt. Absolver wartet mit einer überschaubaren offenen Welt auf und verbindet die unterschiedlichen Areale auf nachvollziehbare Weise. Man verliert sich dennoch sehr schnell in der Welt, da es nur an bestimmten Punkten im Spiel möglich ist einen Blick auf die Weltkarte zu erhaschen. An sogenannten Altaren, ähnlich des Bonfires aus der beliebten Rollenspiel Reihe aus dem Hause From Software, könnt ihr Meditieren, aufleveln, euer Kampfdeck zusammenstellen, eure Ausrüstung wählen und euch heilen. Ihr habt auch die Wahl dies alles außerhalb des Altars zu bewältigen, jedoch besteht hier die Gefahr jederzeit angegriffen zu werden, das Spiel wird zu keinem Zeitpunkt pausiert. Spieler die sich nicht mit anderen Spielern messen wollen oder sich vorerst komplett auf den PvE Inhalt konzentrieren möchten, können den Offline Modus unter dem Options Menü einschalten, bevor sie eine Partie starten. Ein großer Pluspunkt für all diejenigen, welche in Ruhe an ihren Kampfkünsten feilen möchten. 

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Über Egor Sommer (331 Artikel)
Egor ist ein leidenschaftlicher "Zocker" und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^

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