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A Hat in Time im Test – Eine Prise Mario, Banjo Kazooie und Nostalgie

A Hat in Time – Das hat uns nicht gefallen

Während das Design an sich eine überaus überzeugende Leistung abliefert, steht es um die grafischen Aspekte leider nicht allzu gut. In dieser Hinsicht hinkt „A Hat in Time“ grafisch der Konkurrenz wie Yooka-Laylee und dem neu erschienenen Genre-Primus „Super Mario Odyssey“ mindestens eine Generation hinterher. Möglicherweise ist es ein absichtlicher Streich der Entwickler gewesen auf die in die Jahre gekommene Unreal Engine 3 zu setzen und mit den ins Auge springenden Ecken und Kanten an die Titel der 90er zu erinnern, doch diese Rechnung geht nicht auf. Auch die automatische Kameraführung hat uns des Öfteren den Spielspaß verdorben. Bei einem Jump&Run ist die Kamerapositionierung extrem wichtig, wenn Sprünge gelingen sollen, bei „A Hat in Time“ hat sich die Kamera jedoch teilweise so gedreht, dass wir nicht mehr die nächste Plattform sehen konnten. Die Kameraposition kann man zwar verändern, aber entweder ist diese dann zu nah oder zu weit von der Spielfigur entfernt, zudem lässt sich die Kamera, wie auch in anderen Spielen, ebenfalls drehen, doch diese ist meist zu flach platziert, sodass man Abgründe schnell übersieht. Darüber hinaus empfand ich persönlich nicht alle magischen Hüte als praktisch oder sinnvoll. Ein Zauberhut verleiht euch die Fähigkeit zu sprinten, so lange ihr die L2-Taste gedrückt haltet, jedoch hatte ich das Gefühl mit der Kombination aus Dash- und Doppelsprüngen viel schneller in der Welt voran zu kommen.

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Über Egor Sommer (613 Artikel)
Egor ist ein leidenschaftlicher "Zocker" und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^

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