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A Hat in Time im Test – Eine Prise Mario, Banjo Kazooie und Nostalgie

A Hat in Time – Das hat uns gefallen

A Hat in Time schafft es von Anfang an mit dem Design der Charaktere aber auch der Welten zu gefallen, nicht aus grafischer Sicht, sondern auf einer charmanten Art und Weise. Hat man Klassiker wie Super Mario 64 oder Banjo Kazooie schon Mal gespielt, dann wird man definitiv einige Elemente wiedererkennen können. Besonders Elemente aus Super Marion 64 sind oft anzutreffen, so zum Beispiel in der Bewegung von Hat Kid. Mit der R2-Taste vollführt Hat Kid einen Dash-Sprung, der mich an Super Mario 64 erinnerte, wenn Mario mit dem Kopf voran nach vorne sprang und auf seinem Bauch landete. Aber auch beim Missionsdesign hat man sich hier bei Super Mario 64 bedient, nur sammelt hier Hat Kid keine Sterne, wie Mario seiner Tage, sondern Sanduhren. Während bei Mario noch 120 Sterne gefunden werden mussten, müssen Spieler nur insgesamt 40 Sanduhren suchen, um aber den Abspann zu erleben, reichen sogar bereits 25 Sanduhren aus. Auf der Suche nach den Sanduhren müssen wir dafür fünf verschiedene Planeten bereisen, wobei der fünfte Planet leider nur als Schauplatz für den letzten Bosskampf dient. Die anderen vier Planeten stellen dabei eine Mischung aus Semi Open World und typischen Levelstrukturen dar. Uns hat der vierte Planet am besten gefallen, denn da hat man die größte Freiheit die Welt erkunden zu können und landet nach einer gefundenen Sanduhr nicht immer wieder vom neuen auf dem Raumschiff. Zum Glück fallen die Ladezeiten sehr kurz aus. Dabei ist das Missionsdesign ziemlich einfach gestrickt, denn ihr wählt ein Level auf einem Planeten aus, sucht nach der verloren gegangen Sanduhr und sobald ihr diese gefunden oder einem Boss entrissen habt, landet ihr automatisch wieder im Raumschiff. Bei der Suche nach den Sanduhren hilft euch die Fähigkeit des Zauberhutes, welcher euch den Standort per Knopfdruck in der jeweiligen Mission aufzeigt. Während eines Akts könnt ihr den Planeten aber weiterhin frei erkunden und kleine Rubine (Währung) einsammeln, die bei einem Händler gegen „Pins“ getauscht werden können. Diese „Pins“ können von euch genutzt werden, um passive oder aktive Skills zu aktivieren. Der Magnet-Pin zieht die Rubine zu euch heran, sobald ihr in der Nähe seid, der Haken-Pin, lässt euch an bestimmten Klammerpunkten Abgründe überwinden und der Regenschirm-Pin bremst gefährliche Abstürze ab. Am Anfang könnt ihr nur einen Pin benutzen, doch im Laufe des Spiels könnt ihr beim Händler zwei weitere Steckplätze freischalten und somit drei Pins gleichzeitig verwenden. Zudem strickt Hat Kid sich im weiteren Verlauf neue Hüte, die wiederum neue Fähigkeiten freischalten, dafür müsst ihr nur genügend Zaubergarn in den frei erkundbaren Arealen eines Planeten einsammeln. Insgesamt lassen sich sechs Hüte freischalten, welche sich nach Belieben wechseln lassen. Während Hat Kids Zauberhut die Position der Sanduhren anzeigt, kann die Eis-Strickmütze Hat Kid in eine Eisskulptur verwandeln, womit wiederum nur bestimmte Plattformen aktiviert werden können. Darüber hinaus müssen „Zeitrisse“ repariert werden, um alle Sanduhren finden zu können, diese werden Sichtbar, sobald man sogenannte Relikte entdeckt und richtig wieder zusammengefügt hat. Das erste Relikt ist zum Beispiel ein Cheeseburger, wobei die jeweiligen Relikte aus dem Brötchenboden und dem Brötchendeckel samt Belag bestehen und als eine Art Diorama richtig zusammengesetzt werden müssen. Betritt man die „Zeitrisse“, so landet man in einem kleinen Arealen gespickt mit Sprungpassagen, an dessen Ende man als Belohnung eine Sanduhr findet. Die Steuerung geht dabei stets leicht von der Hand und erlaubt es sogar einige Sprünge miteinander zu kombinieren, um schneller voran zu kommen oder weite Abgründe zu überwinden. Mit der Kombination aus Hechtsprung und dem obligatorischen Doppelsprung haben wir mit Leichtigkeit scheinbar unüberwindbaren Passagen meistern können. Es macht einfach unglaublich Spaß durch die kunterbunte Welten zu laufen und diese nach verborgenen Objekten ab zu suchen. Darüber hinaus ist der Soundtrack überaus gelungen, denn viele Musikstücke steuerte Grant Kirkhope bei. Dieser hat auch den Soundtrack zu Banjo Kazooie komponiert und verpasste zuletzt „Mario + Rabbids Kingdom Battle“ einen großartigen Sound.

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Über Egor Sommer (613 Artikel)
Egor ist ein leidenschaftlicher "Zocker" und spielt alles was er unter die Finger bekommt. Mit dem Nintendo Entertainment System (abgekürzt NES) ist seine Leidenschaft für Videospiele aufgeflammt. Habt ihr Fragen, Verbesserungsvorschläge oder sonstiges, so zögert nicht ihm zu schreiben. ^^

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